Schon v o r der letzten Runde sind die Positionen an der Spitze geklärt: Favorit USV St. Oswald liegt in Führung, dahinter landeten aber, eher unerwartet, 2 „Liga-Neulinge“:
Landesliga Frauen:
Union Lochen-- Gmunden 0:2 (0:2) Tore: Stephanie Märzendorfer (2).
Jürgen Wabitsch (SV Gmunden): „Wir konnten früh in Führung gehen und dann das Spiel kontrollieren. Es gelang unseren Mädels, ihre „Tugenden“ wie Spielfreude und Kampfgeist wieder voll zur Geltung zu bringen. Erst durch die Wechsel in der 2. Halbzeit waren gewisse Schwankungen erkennbar, aber der Sieg war eigentlich nie ernsthaft gefährdet.
Wir treffen in der letzten Runde daheim auf das Team aus Aspach/Wildenau, haben registriert, dass sich diese Mannschaft derzeit im Aufwind befindet und unterschätzen den Gegner deshalb keinesfalls. Aber wir wollen die erfolgreiche Herbstsaison ordentlich abschließen und um die Punkte kämpfen“.
Mit 19 Punkten behaupteten die Gmundnerinnen Rang 2 hinter dem USV St. Oswald/Freistadt (20 Zähler).
Union Aspach – Wildenau-- SPG Aschach / Steyr / St. Ulrich / Ternberg 6:0 (3:0) Tore: Stefanie Baier (3), Elisabeth Hartl, Viktoria Schachinger, Mia Krämer.
Die Gastgeberinnen feierten mit dem zweithöchsten Sieg im gesamten Landesliga-Herbst-Verlauf ihren bereits 4. vollen Erfolg in den letzten 5 Spielen. Cheftrainer Josef Enzensberger hatte schon vor der Saison angekündigt: „wir möchten uns gerne in der oberen Tabellenhälfte etablieren.“
Gäste-Trainer Christoph Ömer: „Schon in der 1. Minute gerieten wir mit 0:1 in Rückstand, hielten bis zur 30. Minute das Spiel ausgeglichen, ehe wir aus einem Standard das 0:2 kassierten, übrigens einem prächtigen Freistoß. Kurz vor der Pause mussten wir auch noch das 0:3 hinnehmen, damit war es dann für uns negativ erledigt. In der 2. Spielhälfte setzte es noch 3 Gegentreffer, aber insgesamt fiel das Resultat nach meiner Meinung zu hoch aus. Aspach/Wildenau hat aber verdient gewonnen, das steht außer Frage. Unser Problem ist, dass wir nur über einen „Rumpfkader“ verfügen und immer wieder Ausfälle verkraften müssen. Dabei haben wir im Herbst trotzdem gegen Teams der vorderen Hälfte, wie St. Oswald, Gmunden, Peuerbach – mit Ausnahme: der SPG Eberstalzell / Pettenbach / Ried i.Trkr- nur mit 1 Tor Unterschied verloren. Wir können also, wenn vollzählig- durchaus mit den Liga-Konkurrentinnen mithalten.“
Union Maria Neustift-- SPG Eberstalzell / Pettenbach / Ried i.Trkr. 0:5 (0:1) Tore: Leoni Breitwimmer (3), Viola Kremsmair, Ida Sperrer.
Die Gäste setzten ihre bärenstarke Halb-Saison fort und landen, ungeachtet des Nachholspiels gegen die Union Lochen, mit aktuell 16 Punkten unter den TOP- 3.
Helmut Pichler