Besser hätte es heute in Serbien für das Team von Cheftrainer Mag. Patrick Haidbauer in der 2. Qualifikationsrunde zur U 17-EM-Endrunde nicht laufen können:
UEFA-U17-Frauen-Europameisterschaft 2025/26 - Liga A | Gruppe A6
Österreich---Island 1:0 (0:0) Tor: Ella Rauscha
Mit Luisa Schubert hatte Österreichs Teamchef nur 1 Oberösterreicherin in der Startformation aufgeboten, aber am Ende sollten 2 weitere Oberösterreicherinnen eine wichtige Rolle spielen…..! Als Ergänzungsspielerinnen wurden Franziska Graf, Elisabeth Emeji, Leonie Breitwieser und Tara Renzl aufgeboten.
Die Österreicherinnen kommen im ersten Durchgang nur selten zu gefährlichen Torabschlüssen, die beste Gelegenheit auf die Führung fand Ella Rauscha in der Nachspielzeit (45.+2) vor. Wie zu erwarten, boten die physisch starken Isländerinnen kräftig Paroli.
In Unterzahl zum späten Sieg
Nach der Pause standen zuerst die Österreicherinnen knapp vor erfolgreichen Abschlüssen, ehe ein Konter Islands von Torhüterin Maria Simonow nur mehr durch ein Foul unterboten werden konnte, durch „Rot“ für die Keeperin musste die ÖFB-Auswahl in Unterzahl weiterspielen, die gebürtige Oberösterreicherin
Franziska Graf hütete jetzt das Gehäuse und hielt bis zum Schlusspfiff die „Null“.
„Joker“ Elisabeth Emeji aus Asten bei Linz wurde in der 78. Minute ins Spiel genommen, 2 Minuten später leistete sie bei einem Konter den entscheidenden Pass zu Ella Rausch und die Siegtorschützin gegen Serbien war wieder erfolgreich und scorte zum 1:0-Siegtreffer.
Mit 6 Zählern übernahm Österreich die Tabellenführung vor dem 2. Gruppenspiel: Frankreich gegen Serbien.
Überraschung durch die Gastgeberinnen
Serbien bezwang den Gruppenfavoriten Frankreich nach frühem Rückstand mit 2:1 (2:1) und rückte hinter Österreich auf Rang 2 vor.
„Verlieren verboten“ am kommenden Freitag
Gegen Frankreich würde dem ÖFB-Team ein Remis zum Gruppensieg reichen und die Teilnahme an der Endrunde in Nordirland (vom 4.-17.Mai) ermöglichen.
Im Falle einer Niederlage würden allerdings die Französinnen die Finalrunde erreichen.
Teamchef Patrick Haidbauer: „Island hat es uns mit seiner Physis heute vor allem im ersten Durchgang schwer gemacht. Beide Teams haben versucht, schnell hinter die letzte Linie zu spielen. Auch wenn wir mit dem Ausschluss wieder einen bitteren Spielverlauf - wie schon beim Rückstand gegen Serbien – hinnehmen mussten, haben wir uns nicht beeindrucken lassen und waren auch in Unterzahl klar in unserer Idee.Wir haben unser erstes Ziel erreicht, nämlich das Endspiel am Freitag gegen Frankreich und haben das EM-Ticket dort in der eigenen Hand.“
Helmut Pichler