Admiral Frauen Bundesliga

QUINTETT aus Oberösterreich verpasste mit ÖFB U 17 knapp die Endrunde- ein historischer Rückblick!

Im heutigen Entscheidungsspiel traf die Elf von ÖFB-Teamchef Mag. Patrick Haidbauer auf Gruppenfavorit Frankreich:

UEFA-U17-Frauen-Europameisterschaft 2025/26

Österreich-- Frankreich 1:3 (0:0) Tore: Maya Lampl; Collin (2), L. Motyka.

Mit 4 Oberösterreicherinnen: Kapitänin Tara Renzl (Frauenfußball-Akademie), Torhüter Franziska Graf (derzeit Red Bull Salzburg), Luisa Schubert (SPG BW Linz/Kleinmünchen), und Linda Schöser (Lask) starteten die Tabellenführer in das Entscheidungsspiel um Platz 1. Die Französinnen fanden mehr Tormöglichkeiten vor, hatten auch bei einem Lattentreffer Pech, es blieb aber beim torlosen Remis bis zur Halbzeitpause.

Favoritinnen setzten sich durch

Mit enem Tor in der 48. Minute und 2 weiteren Treffern  (69. und 87. Minute) münzten die Französinnen ihre Feldüberlegenheit schließlich in Treffer um. Die Oberösterreicherin Elisabeth Emeji wurde in der 60. Minute gegen Luisa Schubert getauscht. Maya Lampl konnte erst in den Schlussminuten verkürzen.

„Dank“ der heutigen Niederlage nicht in Nordirland dabei

Die ÖFB-Auswahl schied punktegleich mit den Siegerinnen aus, das direkte Duell gab den Ausschlag, ein Punkt hätte den bisher erfolgreichen Mädels um Kapitänin Tara Renzl und Co. heute zum Finalticket gereicht.

Trotzdem: Dieses Team hat seit der Neuaufstellung eine sensationelle Entwicklung genommen und wird auch als U 19-Auswahl mit ausgezeichneten Leistungen aufwarten!

Schlusslicht Island rehabilitierte sich

Mit einem 5:0 (3:0)- Sieg gegen Gastgeber Serbien rückten die Nordländerinnen noch auf Platz 3 vor, für Serbien, das als einziges Team Gruppensieger Frankreich besiegen konnte (!!), blieb nur Rang 4.

Bei bisher 3 Teilnahmen an der Finalrunde schrammte die ÖFB-Auswahl an 2 Semifinals vorbei!

2014 hatte Teamchef Dominik Thalhammer erstmals eine österreichische Frauen-Auswahl zu einer EM-Endrunde geführt. Nach einem 0:0 gegen Portugal und einem unglücklichen 1:2 gegen Veranstalter England (Tor: Wasserbauer, OÖ) wurde Gruppensieger Italien zwar durch einen Treffer von Barbara Dunst mit 1:0 besiegt, aber es reichte knapp nicht zum Vorstoß unter die letzten 4.

Die damalige Mannschaft: Carolin Grössinger - Anna Egretzberger, Marina Georgieva, Adina Hamidović, Katharina Naschenweng, Nina Wasserbauer - Barbara Dunst, Ivana Feric, Teresa Knauseder, Julia Kofler - Viktoria Pinther.

2019 setzte es unter Headcoach Dr. Markus Hackl in Bulgarien 3 Niederlagen: 1:4 (1:3) gegen die Niederlande, gegen England verloren Annabel Schasching und Co. knapp mit 1:2 (1:2) und beim 1:3 (1:2) gegen Deutschland attestierte Deutschlands Cheftrainerin Ulrike Ballweg den Verliererinnen eine starke Leistung und eine unverdient hohe Niederlage.

2025 wurde die Endrunde auf den Färöer-Inseln ausgetragen, Dr. Hackl hatte wieder als Coach übernommen, auf ein 1:4 (1:3) gegen die Niederlande folgte das 9:0 (5:0) gegen Färöer, und ein 0:0 gegen Norwegen. Wegen der um 1 Tor (!) schlechteren Tordifferenz gegen Norwegen „nur“ Gruppendritte, setzte es im Spiel um Platz 5 gegen die Spanierinnen ein 1:6 (1:2).

Helmut Pichler