Admiral Frauen Bundesliga

EM-KRIMI: eigener Kantersieg und knappe Schottland-Niederlage „entschieden“ für die ÖFB- U 19-Frauen!

Die von den Österreicherinnen herbeigesehnte Konstellation ist heute in der 3. Runde der „Eliterunde“ eingetreten, allerdings erst nach einem packenden Endkampf und dem berühmten „ 1 Treffer“ mehr für die ÖFB-Auswahl:

UEFA-U19-Frauen-Europameisterschaft 2025/26 - Runde 2- "Eliterunde"

Nordmazedonien-- Österreich 0:5 (0:1) Tore: Ella Herbst (2), Greta Spinn (Elfer), Anna Osl, Denise Lueger.

Die „Linzerin“ Ella Herbst (16.), Valentina Illinger (17.) sowie Julia Grünwald (19.) und Alina Kerschbaumer (21. Minute), jedoch ein durch Greta Spinn verwandelter Elfer nach Foul an Alina Kerschbaumer führte in der 35. Minute zur 1:0-Führung, mehr Tore fielen auch nicht mehr bis zur Pause.

Parallelspiel: Norwegen führte bis dahin durch Treffer in der 5. und 29. Minute mit 2:0 und schien einem sicheren Erfolg zuzusteuern. zu diesem Zeitpunkt standen die Schützlinge von ÖFB- U 19-Teamchef schon mit einem Bein im Flugzeug zur EM-Endrunde in Bosnien-Herzegowina.

Hochspannung bis zuletzt

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Österreicherinnen durch einen prächtige Weischuss von Anna Osl auf 2:0 (50. Minute) und bogen auf die eigene Siegerstraße ein. Ella Herbst traf in der 70.Minute zum 3:0, Denise Lueger erhöhte in der 79. Minute auf 4:0, aber in dieser Minute verkürzte auch Schottland auf 1:2.

Bangen vor dem Ausgleich der Schottinnen

Jeder weitere Treffer hätte bedeutet, dass die Gastgeberinnen mit einem Remis oder gar „gedrehtem“ Resultat an Österreich vorbeigezogen wären, unabhängig von weiteren Österreich-Treffern. In der Nachspielzeit fixierte Denise Lueger mit dem 5:0 den Endstand.

Der 2:1-Vorsprung Norwegens hielt aber bis zum Ende der 2. Gruppenpaarung und damit qualifizierte sich die ÖFB-Auswahl für die heurige EM-Endrunde in Bosnien- und Herzegowina (27. Juni bis 10. Juli).

Direkte Duelle der 3 Ersten mussten entscheiden, 3:2!

Da Österreich, Schottland und Norwegen jeweils 6 Punkte aufweisen, entscheidet nach dem UEFA-Reglement in einer eigenen Wertung, welche Punkte und Tore die 3 Kontrahenten gegeneinander erzielten: Da jedes Team 1 mal gewann und 1 verlor, musste die Tabelle entscheiden: dabei weist Österreich 3:2 Tore auf (1:2 gegen Schottland), 2:0 gegen Norwegen), Schottland 3:3 (2:1 und 1:2) und der heutige Sieger Norwegen 2:3(0:2 und 2:1), womit auch die Endreihung feststeht.

ÖFB-Teamchef Dr. Markus Hackl: "Es ist die ganze Woche schon eine Achterbahnfahrt der Gefühle gewesen. Wir wussten, dass wir heute unseren Job erledigen und auf Norwegen hoffen müssen. Dass es am Ende so aufgegangen ist, ist überragend.

ÖFB -Sportdirektor Peter Schöttel zum Erfolg der U19 Frauen: "Diese historisch dritte EM-Teilnahme des U19 Frauen-Nationalteams ist ein toller Erfolg, Wir sind stolz, dass das U19 Frauen-Nationalteam damit in diesem Jahr zu den besten acht europäischen Teams gehört."

Dritte Teilnahme, erstmals vor 10 Jahren!

Nach 2016 (Slowakei, Teamchefin Irene Fuhrmann) und 2023 (Belgien, Teamchef Johannes Spilka) ist es die insgesamt dritte EM-Teilnahme eines österreichischen U19 Frauen-Nationalteams, wobei sich Österreich 2016 in der Eliterunde gegen Schweden mit 1:0 durchsetzte, gegen England mit 0:1 verlor und Belgien mit 2:0 besiegte. 2023 ließ die Spilka Elf: Italien, Griechenland und Bosnien-Herzegowina in der 2. Qualifikationsrunde hinter sich.

Helmut Pichler