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HEADCOACHS einig: LASK-Keeperin Emilie Gavillet entschied das Linzer Lokalderby!

Zwar traf LASK-Kapitänin Bety Nemcova früh zum 1:0, aber „Woman oft he match“ war eindeutig die Torhüterin der Schwarz-Weißen, wie Jasmin Pistotinik und Markus Eitl unisono erklärten:

 

FC Blau-Weiß Linz / Kleinmünchen--- LASK 0:1 (0:1) Tor: Betty Nemcova.

Schon in der 10. Minute traf die Spielführerin des LASK nach dem Abpraller eines Torschusses von Fukumoto zum 1:0. Greta Banfi brachte den Ball in der 20. Minute nach einer idealen Hereingabe von Andrea Svibkova wiederum im Tor der Spielgemeinschaft unter, aber Schiedsrichterin Vanja Vucanovic gab den Treffer nicht, weil ihrer Ansicht nach ein Stürmerinnenfoul vorangegangen war.

Florentina Wagner zielte in der 38. Minute zu hoch, Andrea Svibkova traf mit einem satten Schuss nur die Latte, es ging mit 1:0 in die Pause.

2. Spielhälfte: Heimelf traf alles, nur nicht ins Gehäuse des LASK

Lea-Sophie Nimmrichter lief kurz nach Wiederanpfiff allein auf das LASK-Tor zu, Siena Breitwieser zog die „Notbremse“ und musste mit „Rot“ vom Feld.

Nun kamen die Gastgeberinnen stark auf, Kapitänin Valerie Sprung traf das Tordreieck in der 63. Minute, Jana Koflers Distanzschuss lenkte Emilie Gavillet stark über die Querlatte (68.). Einen abgefälschten Schuss von Linda Kammerer lenkte sie ebenso übers Tor wie in der 86. Minute einen Kopfball. vereitelte im Nachgang noch eine Kopfballchance nach dem resultierten Eckball (86.).

Cheftrainerin Jasmin Pistotnik (SPG BW Linz/Kleinmünchen): „Zu Beginn des Spiels waren unsere Mädels noch nervös, dann haben wir gut ins Match gefunden. In der 2. Halbzeit haben wir dann ganz stark gespielt, leider nur Latte und Stange mehrmals getroffen und 1 Ball hat die LASK-Torhüterin einfach unglaublich pariert, sie hat überragend gehalten. Ich hätte lieber das 1:1 genommen als die „rote Karte“, denn in Unterzahl sind die Teams oft noch zu größeren Steigerungen fähig. Ein Unentschieden hätte meiner Meinung nach dem Spielverlauf eher entsprochen, sogar ein knapper Sieg wäre für uns möglich gewesen. Ich bin mit der Leistung nicht unzufrieden, wir haben gezeigt, dass wir in der Liga mithalten können, technisch habe ich meine Mädels sogar besser gesehen als den LASK. Schade, dass sie sich nicht belohnen konnten“.

LASK-Cheftrainer Markus Eitl: „Es freut mich, dass wir gewonnen haben – das ist die Hauptsache in einem Derby. In der ersten Hälfte waren wir dominant und hätten das Spiel entscheiden können. Durch den Ausschluss wurde es dann verzwickt, aber an Gavillet gab es an diesem Nachmittag kein Vorbeikommen. Unsere Mannschaft hat den Kampf angenommen und verdient den Derbysieg geholt.“

Helmut Pichler