Admiral Frauen Bundesliga

„Joker“ Isabel Aistleitner aus Oberösterreich entschied heute zu Ungunsten des LASK!

Im Heimspiel empfingen die Linzerinnen die „Eurofighter“ aus St. Pölten; einen Prestige-Erfolg feierten das Future-League-Team der Heimelf:

ADMIRAL Frauen Bundesliga - Grunddurchgang

LASK-- SKN St. Pölten Frauen 0:2 (0:1) Tore: Alma Marie Plank Aagaard, Isabel Aistleitner.

Ziemlich unglücklich verlief der Auftakt für die Linzerinnen, die mutig in das Spiel gestartet waren: nach einer Rückgabe hatte LASK-Torhüterin Andrea Gurtner in der 4. Minute Schwierigkeiten, den Ball richtig anzunehmen, Alma Marie Plank Aagaard „luchste“ ihr die Kugel ab und schob sie ins Netz.

Die Schwarz-Weißen ließen sich aber dadurch aber nicht beeindrucken und hielten mit großem Einsatz im Spiel gegen den Ball mit den Favoritinnen mit. Offensiv fanden die Schützlinge von Cheftrainer Markus Eitel in der 24. und 26. Minute vielversprechende Chancen vor, aber die gegnerische Torhüterin Carina Schlüter bewies im Duell mit Katrin Kripu ihre Klasse. Auf der Gegenseite traf Victoria Laino in der 32. Minute nur die Latte und bugsierte auch in der 44. Minute aus der Drehung das Runde an die rechte untere Stange. Eine tolle Möglichkeit für den LASK ließ Piia Willimek in der 45. Minute aus kurzer Distanz leider aus.

2. Spielabschnitt: Anfangsoffensive brachte keinen Treffer ein

Voller Angriffslust kamen die Gastgeberinnen aus den Kabinen, allerdings

wollten die Vorstöße in die „Box“ nicht so recht gelingen. Die Abwehr der Niederösterreicherinnen erwies sich als extrem stark, allerdings war sie bisher auch nicht von den Offensivreihen von Meister Austria und SCR Altach zu überwinden.

Die Gäste schienen den knappen Vorsprung „kräftesparend“ verteidigen zu wollen, allmählich mussten die Linzerinnen auch wieder ein wenig zurückschalten. In der 78. Minute brachte das Team von Cheftrainer Laurent Fassotte die frühere Kleinmünchen-Akteurin Isabel Aistleitner ins Spiel. Die ÖFB- U 20-Exinternationale holte sofort einen Freistoß heraus und hätte schon Minuten später für einen Treffer sorgen können, aber eine Abwehrspielerin des LASK konnte noch in den Corner retten.

In der 87. Minute kam die eingewechselte Lisa Ebert nach Zusammenspiel mit Aistleitner zu einer Doppel-Chance, aber Gurtner konnte sich beim „Nachschuss“ auszeichnen.

Entscheidung durch eine Ex-Linzerin

Als der LASK alles nach vorne warf, scheiterte Aistleitner in der 92. Minute bei einem Konter zuerst mit dem rechten Schussbein an Keeperin Gurtner, legte sich die Kugel dann auf links und stellte auf 2:0, der endgültigen Entscheidung.

Für die couragierte Leistung konnte sich die Gastgeberinnen leider nicht belohnen, 1 Punkt lag im Bereich des Machbaren.

Cheftrainer Markus Eitl: „Wir haben über das gesamte Spiel eine gute Leistung geboten. Es war das erwartet enge Match, bei dem letztendlich nur Kleinigkeiten den Unterschied gemacht haben. Heute wäre mehr möglich gewesen.“

Wieder entscheidender- Treffer von Aistleitner gegen den LASK

Im Viertelfinale des ÖFB- Frauencups war die Oberösterreicherin im Dress des FC First Vienna im März 2024 der dritte Treffer beim 3:2 der Wienerinnen gegen den LASK gelungen, damit verpassten die Schwarzweißen damals den Einzug ins Halbfinale.

Future League:

LASK AKA-- SKN St. Pölten Frauen FL 1:0 (0:0)

In der 84. Minute fixierte Teresa Schaighofer mit dem „Gold-Tor“ den Sieg der Linzerinnen, die in der Tabelle mit 7 Punkte vorerst auf Rang 3 vorrücken konnten.

Helmut Pichler