Für die SPG TTI St. Florian/Niederneukirchen verlief die Hinrunde in der laufenden Meisterschaft der Landesliga Ost insgesamt durchwachsen. Nach einem eigentlich gelungenen Start ließ die Mannschaft im weiteren Verlauf etwas nach und verlor wichtige Punkte. Vor allem in der Offensive machten sich personelle Veränderungen bemerkbar. Im Gespräch zog Sportchef Wolfgang Gruber eine Bilanz der ersten Saisonhälfte und sprach über Erwartungen sowie Ziele für die Rückrunde.
Zu Beginn der Saison konnte die Mannschaft durchaus positive Ansätze zeigen und mehrere Punkte sammeln. Im Laufe des Herbstes wurde es jedoch schwieriger, die Leistungen konstant abzurufen. Besonders im Angriff fehlte zeitweise die nötige Durchschlagskraft, wodurch einige Spiele nicht wie erhofft verliefen. Wolfgang Gruber erklärte im Interview, worin er die Hauptgründe dafür sieht.
„Die Hinrunde war insgesamt durchwachsen. Wir sind eigentlich ganz gut in die Saison gestartet, haben dann aber im Laufe des Herbstes leider etwas nachgelassen. Vor allem offensiv hatten wir unsere Probleme. Der Abgang eines wichtigen Spielers hat sich bemerkbar gemacht, dazu kam der Ausfall von Jakob Andeßner, der uns natürlich sehr fehlte. Dadurch hat uns im Angriff ein wenig die Durchschlagskraft gefehlt. Das hat man in einigen Spielen gesehen, in denen wir uns zwar Chancen erarbeitet haben, diese aber nicht konsequent nutzen konnten“, so der sportliche Leiter.
Mit Blick auf die Rückrunde zeigt man sich im Verein dennoch optimistisch. In der Winterpause wurde der Kader gezielt verstärkt, vor allem im Offensivbereich. Zudem verlief die bisherige Vorbereitung laut Gruber vielversprechend. Das Ziel für die zweite Saisonhälfte ist klar formuliert.
„Unser Ziel für die Rückrunde ist, dass wir mindestens 20 Punkte holen. Damit wollen wir auch zeigen, dass die Verstärkungen im Winter die richtigen Schritte waren. Wir sind da guter Dinge, weil die Vorbereitung bisher wirklich ordentlich läuft. Man sieht schon, dass wir vor allem in der Offensive mehr Möglichkeiten haben. Mit Dudakovic, Ratzenböck und auch Zuban haben wir uns gezielt verstärkt, damit wir vorne mehr Durchschlagskraft bekommen“, äußerte sich Gruber.
Ein klassisches Trainingslager gab es in diesem Winter zwar nicht, dennoch setzt der Verein auf gemeinsame Einheiten und Aktivitäten, um als Mannschaft weiter zusammenzuwachsen.
„Ein Trainingslager haben wir diesmal keines geplant, aber wir haben ein Trainingswochenende organisiert und einige Teambuilding-Maßnahmen eingebaut. Das ist uns wichtig, damit die Mannschaft noch enger zusammenwächst. Die Ansätze in der Vorbereitung sind auf jeden Fall positiv, vor allem offensiv sieht man schon, dass wir mehr Möglichkeiten haben. Wenn wir das in der Meisterschaft umsetzen können, sind wir für die Rückrunde optimistisch“, so Gruber.