In der Landesliga Ost kam es zu einem aufregenden Aufeinandertreffen zwischen dem SV HAKA Traun und der ASKÖ Donau Linz. Die Partie bot den Zuschauern eine Vielzahl an spannenden Momenten, insbesondere in der zweiten Halbzeit. Die Gastgeber, die Trauner, führten zur Pause mit 1:0, mussten sich jedoch letztlich mit 1:2 geschlagen geben, nachdem die Gäste aus Kleinmünchen das Spiel mit zwei späten Treffern für sich entschieden – das, obwohl man ab Minute 58 in Unterzahl agierte.
Das Spiel begann mit einem ausgeglichenen Schlagabtausch, wobei beide Teams bemüht waren, die Oberhand zu gewinnen. Die Trauner präsentierten sich über Umschaltmomente immer wieder gefährlich, während Donau gegen die Defensive der Hausherren Schwierigkeiten hatte. In der 30. Minute wurden ihre Bemühungen belohnt, als Alpay Akgül nach einem dieser Konter in Szene gesetzt werden konnte und auf 1:0 stellte. Trotz einiger weiterer Chancen konnten die Gastgeber ihre Führung nicht weiter ausbauen, und so ging es mit einem 1:0 in die Halbzeitpause.
Obwohl Donau dann kurz nach dem Seitenwechsel durch eine umstrittene Gelb-Rote Karte für Edvin Orascanin in der 58. Minute dezimiert wurde, wendete sich dann das Blatt. Die Hausherren ließen sich durch die Überzahl ein wenig aus der Reserve locken, sodass die Linzer vermehrt Räume in der Offensive vorfanden.
Die Bemühungen der ASKÖ Donau Linz wurden schließlich in der 74. Minute belohnt, als Argjend Hyseni nach einer Ecke zur Stelle war und den Ausgleich herbeiführte. Die Mannschaft aus Linz, jetzt mit einer erneuten Motivation ausgestattet, setzte ihren Druck fort und überraschte die Gastgeber mit einem weiteren Treffer in der 80. Minute. Burak Katar stand nach einem abgewehrten Vidackovic-Abschluss goldrichtig und drückte das Leder über die Linie. Auch danach kam von den Heimischen relativ wenig, hatte man sogar Glück, dass spät nicht auch noch das 1:3 fiel, verpasste Vidackovic dies aus guter Position. Am Ende feierte die Donau einen durchaus glanzlosen Sieg und befindet sich weiterhin in Schlagdistanz zu Platz drei. Für Traun wird indes die Luft immer dünner.
Alexander Steinkellner (Trainer ASKÖ Donau Linz):
„Mit der Leistung können wir nicht zufrieden sein, weil wir einfach zu unsauber im letzten Drittel waren. Dass wir in Unterzahl das Spiel noch drehen, beweist aber wie gut die Moral in der Mannschaft ist. Das ist sehr positiv. Wir haben jetzt vier Mal in Folge gewonnen, die letzten fünf Auswärtsspiele in Folge auch. In der Rückrunde konnten wir schon 20 Punkte holen, die Richtung stimmt also."
Der Beste: Endi Nuhanovic (ASKÖ Donau Linz)