In einem torreichen Duell der Landesliga Ost setzte sich die SPG Rohrbach-Berg/Altenf. gegen St. Magdalena mit 4:2 durch. Die Gäste profitierten von individuellen Fehlern der Hausherren und drehten einen Halbzeitrückstand in einen deutlichen Sieg. St. Magdalena zeigte in der ersten Halbzeit noch eine starke Leistung, verlor aber nach der Pause die Kontrolle über das Spiel.
Zu Beginn der Partie konnte die Heimmannschaft ihre Fans im Sonnleitner Stadion mit einer engagierten Leistung überzeugen. Nach einem frühen Rückstand durch ein Tor von Benedikt Schaubmaier, der nach einem Fehler in der Abwehr von St. Magdalena traf, glich Pascal Dochnal mit einer hervorragenden Einzelleistung aus. Der Treffer verlieh den Gastgebern Rückenwind und führte zu einem Strafstoß, den Florian Krennmayr souverän verwandelte, um seine Mannschaft mit 2:1 in Führung zu bringen.
Die Rohrbacher Gäste ließen sich davon jedoch nicht beirren und nutzten jede Unaufmerksamkeit der Gastgeber aus. Kurz vor der Halbzeit ergaben sich für sie noch einige Chancen, doch St. Magdalena verteidigte die knappe Führung zunächst geschickt.
Nach der Pause erhöhte die SPG Rohrbach-Berg/Altenf. den Druck und kam durch Jimy Perrette, der nach einem Dribbling aus spitzem Winkel traf, zum Ausgleich. Die Rohrbacher blieben am Drücker und gingen wenig später durch Stefan Berndorfer, der von einem misslungenen Abschlag des Torhüters profitierte, in Führung. Der Schock saß tief bei St. Magdalena, die nun sichtlich mit dem Spielverlauf zu kämpfen hatten.
Der Schlusspunkt der Partie gehörte Samuel Stöttner, der nach einem Abpraller den 4:2-Endstand markierte. Trotz weiterer Bemühungen fand die Heimelf nicht mehr ins Spiel zurück und musste sich den abgeklärten Gästen geschlagen geben.
St. Magdalena hat nun die Chance, beim nächsten Auftritt gegen Gunskirchen Wiedergutmachung zu betreiben. Für die Gäste aus Rohrbach-Berg bedeutet dieser Sieg wichtige Punkte im Kampf um eine gute Tabellenplatzierung, während sie bereits den SC Marchtrenk als nächsten Gegner im Visier haben.
Christian Eisschiel (Trainer SPG UFC Rohrbach-Berg/Altenfelden):
„Man hat gemerkt, dass es für beide Mannschaften nicht mehr um so viel geht. Die Intensität war nicht besonders hoch. Wir haben nicht so schlecht begonnen und dann stark nachgelassen, waren so verdient hinten zur Halbzeit. Nach der Pause waren wir dann besser und konnten durch individuelle Fehler das 2:2 und 3:2 machen. St. Magdalena hat das gebrochen, sie konnten dann nicht mehr zulegen. Der Sieg war dann nicht unverdient, wir nehmen den Dreier natürlich mit."
Der Beste: Klaus Luger (ZM, Rohrbach)