In der Landesliga Ost kam es zu einem umkämpften Duell zwischen Viktoria Marchtrenk und ASKÖ Schwertberg, das am Ende ohne Tore blieb. Beide Teams boten zwar phasenweise ansehnlichen Fußball, doch fehlte es letztlich an der Durchschlagskraft im Angriff. Vor allem die Gäste aus Schwertberg zeigten in der zweiten Halbzeit eine engagierte Leistung, konnten jedoch das Abwehrbollwerk der Marchtrenker nicht knacken.
Die Partie startete mit einer klassischen Abtastphase, in der beide Mannschaften versuchten, die Kontrolle über das Mittelfeld zu erlangen. Die Viktoria Marchtrenk suchte früh nach Möglichkeiten, Druck aufzubauen, während die ASKÖ Schwertberg sich mit soliden Defensivleistungen präsentierte. In der 10. Minute hatte Schwertberg die Chance, nach einem Freistoß in guter Position in Führung zu gehen, doch der Ball fand nicht den Weg ins Netz. Ansonsten präsentierte sich die Viktoria als aktivere, etwas bessere Mannschaft, jedoch ohne die nötige Durchschlagskraft.
Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit dominierten Ballverluste und wenig zwingende Aktionen das Geschehen. Die erste wirklich gefährliche Situation für die Gastgeber ergab sich in der 20. Minute nach einer Ecke, die jedoch ohne Torerfolg blieb. Gegen Ende der ersten Halbzeit erspielte sich die Viktoria Marchtrenk dann ihre erste Großchance des Spiels, allerdings ging der Schuss knapp daneben. Weiters schrammte man bei einem Lattenschuss von Philipp Stangl hauchzart an der Führung vorbei.
Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie etwas mehr Fahrt auf. Viktoria Marchtrenk fand besser in das Spiel und versuchte, das Tempo zu erhöhen. Die Mannschaft zeigte sich in dieser Phase stärker und versuchte, die Schwertberger Defensive zu knacken. Doch gerade als die Gastgeber begannen, Druck aufzubauen, kamen die Gäste aus Schwertberg immer besser ins Spiel. Sie überzeugten durch effektive Pressingphasen und setzten die Marchtrenker Abwehr zunehmend unter Druck.
In der 71. Minute gelang den Schwertbergern dann der erste wirkliche Torschuss der zweiten Hälfte, der das Tempo des Spiels nochmals erhöhte. Trotz der verstärkten Bemühungen beider Teams gelang es keinem, den entscheidenden Treffer zu erzielen. In der Schlussminute erhielt die Viktoria Marchtrenk noch eine letzte Chance durch einen Eckball, doch auch diese Möglichkeit blieb ungenutzt. Das Spiel endete schließlich torlos 0:0, und beide Mannschaften mussten sich mit einem Punkt zufriedengeben.
Insgesamt war es ein intensives Spiel, das trotz des fehlenden Torerfolgs an Spannung nicht sparte. Beide Teams zeigten, warum sie in der Landesliga Ost konkurrenzfähig sind, auch wenn es an diesem Abend an der letzten Präzision im Abschluss mangelte.
Rene Knogler (Sportlicher Leiter Viktoria Marchtrenk):
„Am Ende war es ein relativ gerechtes 0:0. Wir waren vielleicht ein bisschen aktiver im Offensivspiel, grundsätzlich waren es aber magere 90 Minuten von beiden Seiten. Es gab auch keine besonderen Highlights, auch am Ende nicht. In der ersten Halbzeit waren wir näher an der Führung, nach der Pause dann Schwertberg – aber auch nur sehr minimal. Das war auch das letzte Heimspiel von unserem Trainer Falko Feichtl, drum waren eigentlich alle bemüht ihm einen schönen Abschied zu machen. Es hat letztlich aber leider nicht ganz gereicht."
Der Beste: Tobias Petter (TW, Viktoria Marchtrenk)