In der Landesliga Ost trafen die Putzleinsdorf/Hofkirchen auf den ASK St. Valentin und mussten sich dem vorzeitigen Meister mit 0:3 geschlagen geben. Bereits in der ersten Halbzeit sorgte St. Valentin für klare Verhältnisse und legte den Grundstein für den Auswärtssieg. Die Gastgeber, die einen Sieg angesichts der Tabellensituation bitter nötig hatten, zeigten in der zweiten Halbzeit zwar Ansätze, konnten jedoch nicht mehr gefährlich genug werden, um das Blatt zu wenden. Die Jaksch-Elf hält nun bei 73 Punkten – nur eine Mannschaft hatte in der Historie der Landesliga Ost mehr Punkte, die ASKÖ Oedt 1b in der Saison 24/25.
Gleich zu Beginn des Spiels setzte der ASK St. Valentin ein klares Zeichen. In der 3. Spielminute erzielte Julian Riedl, der nach einem Doppelpass nicht mehr einzuholen war, das erste Tor und brachte die Gäste früh in Führung. Diese frühe Führung verschaffte den St. Valentinern zusätzlichen Auftrieb, und sie blieben weiter am Drücker. Bereits nach 12 Minuten war es erneut Julian Riedl, der nach einem langen Ball erneut vor Heim-Keeper Fabian Magauer auftauchte und einschob. Die Putzleinsdorfer hatten dem Offensivdrang der Gäste wenig entgegenzusetzen und fanden nur schwer ins Spiel. Einen lupenreinen Riedl-Hattrick verhinderte kurze Zeit später dann der Linienrichter, befand sich der pfeilschnelle Außenspieler der Niederösterreicher vermeintlich knapp im Abseits. Der dritte Treffer ließ aber nicht lange auf sich warten. In der 28. Minute erhöhte Yusuf Efendioglu nach einem Gestochere im Strafraum auf 0:3, was auch den Halbzeitstand markierte.
Nach der Pause kamen die Gastgeber motivierter aus der Kabine und zeigten etwas mehr Engagement. In der 51. Minute hatten die Putzleinsdorfer ihre erste echte Torchance durch einen Eckball, doch der Abschluss von Danilo Duvnjak wollte nicht ins Tor. Die Heimmannschaft versuchte, Druck aufzubauen, doch die Abwehr der Gäste ließ wenig zu. In der 56. Minute zeigte der Torwart von St. Valentin erneut seine Klasse, als er einen schönen Spielzug der Heimmannschaft zunichtemachte. Trotz dieser Bemühungen gelang es den Putzleinsdorfern nicht, den Anschlusstreffer zu erzielen.
In den Schlussminuten konnte St. Valentin den Vorsprung souverän verwalten und ließ nichts mehr anbrennen. Die Gäste zeigten, warum sie bereits als Meister feststehen, und präsentierten sich als eingespielte Einheit, die sowohl defensiv als auch offensiv zu überzeugen wusste. Mit dem Schlusspfiff in der 90. Minute stand der verdiente 0:3-Sieg für den ASK St. Valentin fest, während die Putzleinsdorfer weiter um den Klassenerhalt kämpfen müssen.
Mario Jaksch (Trainer ASK St. Valentin):
„Dass wir auch in den letzten Runden, obwohl wir schon als Meister feststehen, weiterspielen, ist sehr erfreulich. Das Winner-Gen, das wir uns hart erarbeitet haben ist fest in uns verankert. Jetzt haben wir neun Siege in Folge eingefahren, der Sieg war gestern nie in Gefahr. Wir hatten einige Ausfälle, konnten das aber super kompensieren und ganz souverän gewinnen. Es macht mich stolz, dass wir diese Spiele unbedingt gewinnen wollen. Das gibts es nicht oft. Anscheinend hatte in der Geschichte der Landesliga nur eine Mannschaft mehr Punkte als wir, das war Oedt vor ein paar Jahren. Wir können noch die 76 Punkte knacken, das ist überragend."
Die Besten: Julian Riedl, Thomas Stadler (beide ASK St. Valentin)