In der Landesliga Ost hat die ASKÖ Donau Linz am Freitagabend einen 5:0-Kantersieg gegen die ASKÖ Steinbach Schwertberg gefeiert und damit den perfekten Saisonstart fortgesetzt. Trainer Alexander Steinkellner sah eine Mannschaft, die von Beginn an mehr vom Spiel hatte, sich schon vor der Trinkpause Vorteile erarbeitete und mit dem 2:0 früh das Gefühl bekam, dass die Partie in die eigene Richtung laufen würde.

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Alexander Steinkellner beschrieb einen Abend, an dem ASKÖ Donau Linz vom Anpfiff weg das aktivere Team war. „Wir sind gleich sehr gut ins Spiel gestartet, waren zu Beginn feldüberlegen und hatten schon zwei sehr gute Chancen, die wir vergeben haben“, sagte der Trainer. Das 1:0 fiel dann in der 14. Minute durch Paul Nagelstrasser, der die Überlegenheit auch im Ergebnis sichtbar machte. Vor der Trinkpause legte Veljko Rakic in der 23. Minute das 2:0 nach, und genau diesen Moment hob Steinkellner später besonders hervor. „Spätestens vor der Trinkpause mit dem 2:0 hat man schon gemerkt, dass das Spiel in unsere Richtung gehen wird“, meinte der Trainer. Ganz ohne kleinere Brüche verlief die erste Halbzeit aus seiner Sicht aber nicht, denn nach der Trinkpause verlor ASKÖ Donau Linz „ein bisschen den Faden“. Trotzdem setzte noch vor dem Seitenwechsel Veljko Rakic mit seinem zweiten Treffer in der 45. Minute den nächsten wichtigen Schritt.
Gerade das 3:0 unmittelbar vor der Pause war für Alexander Steinkellner mehr als nur ein weiterer Treffer. „Beim 3:0 kurz vor der Pause hat man schon gemerkt, dass wir die Gegenwehr von ASKÖ Steinbach Schwertberg so weit gebrochen haben, dass wir an dem Tag als Sieger vom Platz gehen“, sagte er. Nach dem Seitenwechsel knüpfte ASKÖ Donau Linz daran an und kam laut Trainer „sehr gut und sehr dynamisch“ aus der Kabine. Michael Dietl erhöhte in der 51. Minute auf 4:0, ehe fünf Minuten später die Rote Karte gegen Kapitän Aid Vojic die Partie für einen Moment in ein anderes Licht rückte. Steinkellner wollte daraus aber kein großes Thema machen. „Den Ausschluss unseres Kapitäns sehe ich sehr kritisch. Ich weiß nicht, ob das zwingend eine rote Karte sein muss“, sagte er. Auf den Verlauf hatte das aus seiner Sicht aber keinen entscheidenden Einfluss mehr, weil ASKÖ Donau Linz auch in Unterzahl den Ton angab.
Dass ASKÖ Donau Linz in Unterzahl nicht zurückwich, war für den Trainer ein weiterer Hinweis auf den starken Auftritt seiner Mannschaft. „Wir waren trotzdem auch in Unterzahl klar feldüberlegen und haben den Ball gut laufen lassen“, sagte Alexander Steinkellner. Den Schlusspunkt setzte Amar Beslagic in der 84. Minute zum 5:0. Der Trainer sprach von einem „Traumtor“ und ordnete den Treffer in ein Gesamtbild ein, das ihm insgesamt sehr gut gefiel. Über ASKÖ Steinbach Schwertberg sagte er trotz des klaren Resultats: „Grundsätzlich haben sie einen couragierten Auftritt hingelegt.“ Gleichzeitig betonte er aber auch, dass ASKÖ Donau Linz an diesem Abend einen „sehr, sehr guten Tag“ hatte und dem Gegner über weite Strecken kaum Möglichkeiten ließ, der Partie eine andere Richtung zu geben.
Entscheidend war für Alexander Steinkellner nicht nur das 5:0, sondern vor allem die Entwicklung seiner Mannschaft in den vergangenen Tagen. „Wenn man die drei Spiele betrachtet, sind die Phasen, in denen wir von unserem Matchplan abgewichen sind, immer weniger geworden“, sagte er. Darin sah er auch die größte Stärke, weil die Kleinmünchner diesmal „einen spielerisch sehr, sehr dominanten Auftritt“ hingelegt haben. Ganz zufrieden war der Trainer dennoch nicht. Er fordert, dass sein Team im Spielaufbau noch ruhiger wird, Ballverluste weiter minimiert und die eigene Linie nicht nur über 75 Minuten, sondern über die vollen 90 Minuten hält. Der Blick nach vorne fällt trotzdem klar positiv aus: Drei Spiele in sechs Tagen, drei Siege und 14 Tore sind eine starke Bilanz. „Das sehen wir sehr, sehr positiv. Jetzt wollen wir diesen Flow und dieses positive Gefühl in die nächsten Wochen mitnehmen“, sagte Steinkellner.