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„Unsere Mannschaft wollte den Sieg einfach mehr“ – Union Ansfelden dreht 0:1 in Gallneukirchen

SV Gallneukirchen
Union Ansfelden

In der Landesliga Ost hat die Union ZAUNERGROUP Ansfelden am Freitagabend beim SV Gallneukirchen einen 0:1-Pausenrückstand noch in einen 2:1-Auswärtssieg gedreht. Co-Trainer Patrick Koschitzky sah seine Mannschaft über weite Strecken im Vorteil und machte nach dem Schlusspfiff vor allem eines aus: „Unsere Mannschaft wollte den Sieg einfach mehr.“ Nach dem Rückstand fand der Aufsteiger schnell wieder zurück und belohnte sich mit einer starken zweiten Hälfte.

Fußball und Fußballschuh bei Eckball

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Rückstand trotz guter Kontrolle

Schon die Anfangsphase ordnete Patrick Koschitzky klar seiner Mannschaft zu. „Wir hatten das Spiel grundsätzlich von Beginn an gut im Griff“, sagte der Co-Trainer von Union ZAUNERGROUP Ansfelden und beschrieb damit eine erste Hälfte, in der die Gäste nach seiner Sicht lange das aktivere Team waren. Dazu passte auch seine Einschätzung, dass Union ZAUNERGROUP Ansfelden schon vor dem Rückstand zu guten Möglichkeiten gekommen sei. Trotzdem stand es in der 22. Minute 1:0 für SV Gallneukirchen, weil Jan Pschernig traf. Bis zur Pause blieb dieser Spielstand bestehen, obwohl Koschitzky nur von einer kurzen Phase sprach, in der seine Mannschaft das Spiel aus der Hand gegeben habe.

Schnelle Antwort nach dem Seitenwechsel

Entscheidend war aus Sicht des Ansfeldner Co-Trainers dann weniger ein einzelner Knackpunkt als die Reaktion nach dem Seitenwechsel. „Es hat keinen entscheidenden Moment gegeben. Wir waren von der ersten Minute weg sehr gut im Spiel“, sagte Koschitzky. Auf dem Feld zeigte sich das kurz nach der Pause auch am Ergebnis: In der 52. Minute glich Milos Jotanovic zum 1:1 aus. Koschitzky hob diese Szene besonders hervor und erklärte: „Milos Jotanovic ist gut ins Dribbling gegangen und hat mit einem super Abschluss ins Kreuzeck getroffen.“ Nur fünf Minuten später folgte die Wende, als Viktor Vrebac das 2:1 für Union ZAUNERGROUP Ansfelden durch einen Eckball erzielte. Koschitzky gestand SV Gallneukirchen zu, die Führung gut genutzt und das Spiel danach kurz kontrolliert zu haben, betonte aber zugleich, dass seine Mannschaft insgesamt nicht viel zugelassen habe.

Stark im Kollektiv, Luft nach oben vor dem Tor

Auch nach dem 2:1 rückte Koschitzky vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung in den Vordergrund. „Es war eine kollektive, starke Leistung. Jeder hat für jeden gekämpft bis zum Schluss. Wir haben uns nie aufgegeben und bis zur letzten Minute gefightet“, sagte er. Den Unterschied zum SV Gallneukirchen sah er vor allem im Willen: „Ich habe das Gefühl, dass unsere Mannschaft den Sieg einfach mehr wollte.“ Ganz ohne Kritik kam der Sieger aber nicht davon, denn vor dem Tor sieht der Co-Trainer weiter Luft nach oben. „Wir müssen noch kaltschnäuziger werden. Wir hätten das Spiel auch höher gewinnen können“, meinte Koschitzky. Diskussionsstoff rund um den Unparteiischen gab es für ihn nicht, vielmehr sprach er von einer „durchwegs sehr guten“ Leistung von Schiedsrichter Gillesberger. Mit dem Auswärtssieg hält die Union Ansfelden nach vier Runden nun bei sieben Punkten.

Landesliga Ost: Gallneukirchen : Ansfelden - 1:2 (1:0)

  • 57
    Viktor Vrebac 1:2
  • 52
    Milos Jotanovic 1:1
  • 22
    Jan Pschernig 1:0