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"Der rasche Ausgleich war entscheidend" – SPG Rohrbach-Berg/Altenfelden dreht 1:2-Rückstand in 4:2-Sieg

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SPG Rohrbach-Berg/Altenf.
ASKÖ Schwertberg

In der Landesliga Ost hat sich die SPG Hama Trucks Rohrbach-Berg/Altenfelden am Samstagnachmittag gegen die ASKÖ Steinbach Schwertberg mit 4:2 durchgesetzt. Trainer Christian Eisschiel sah vor allem die Reaktion nach dem 1:2 als Schlüsselmoment, weil seine Mannschaft schnell zurückkam und das Spiel drehte. Dabei begann die SPG stark, ließ nach der frühen Führung weitere große Möglichkeiten liegen und machte es sich zwischenzeitlich schwerer als nötig.

Spieler mit Schuh am Ball

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Starker Beginn, dann riss der Faden

Rohrbach-Berg/Altenfelden war von Beginn an gut im Spiel und belohnte sich früh. Schon in der 6. Minute brachte Ales Nesicky die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Für Eisschiel war das auch die Phase, in der seine Mannschaft die Weichen eigentlich schon klarer hätte stellen können. "Wir haben sehr gut begonnen, sind früh in Führung gegangen und hatten nach dem 1:0 zwei sehr, sehr große Chancen, um sofort das 2:0 und 3:0 nachzulegen", sagte der Trainer. Genau das gelang aber nicht. Zwar hatte die SPG laut Eisschiel zunächst "eigentlich alles unter Kontrolle", doch sie wurde nicht mehr so zwingend. Schwertberg kam dann in der 14. Minute durch Roberto William Stan zum 1:1, und genau dieses Tor ärgerte den Coach besonders. "Schwertberg ist mit einem Schuss aus 25 Metern genau ins Kreuzeck zum Ausgleich gekommen", schilderte er. Danach verlor die SPG nach seiner Einschätzung etwas den Faden. Die Gäste wurden zwar nicht wirklich druckvoll, doch auch die Heimelf konnte sich bis zur Pause kaum noch klare Torchancen erarbeiten. So ging es mit dem 1:1 in die Kabinen.


Nach 1:2 kam richtige Antwort

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst schwierig für die Heimischen, weil Schwertberg mit dem zweiten Treffer plötzlich vorne lag. In der 56. Minute traf Lukas Wurzer zum 1:2, und Eisschiel fand dafür deutliche Worte. "Da haben wir uns defensiv nicht sehr gut eingestellt", sagte er über diese Szene, die seine Mannschaft in Rückstand brachte. Entscheidend war aus seiner Sicht aber, dass die Antwort nicht lange auf sich warten ließ. Die SPG erhöhte das Tempo, schaltete laut dem Trainer "einen oder sogar zwei Gänge nach oben" und kam in der 66. Minute durch Fabian Lohr zum 2:2. Genau dieses Tor war für Eisschiel der Knackpunkt. "Der rasche Ausgleichstreffer war mit Sicherheit entscheidend. Wenn das Spiel sonst Richtung Ende geht und man hinten liegt, dann kommt vielleicht Hektik und etwas Ungeduld dazu", erklärte er. Weil diese Hektik ausblieb, blieb die SPG am Drücker. Nur sechs Minuten nach dem Ausgleich legte Fabian Lohr noch einmal nach und stellte in der 72. Minute auf 3:2. Aus einem Rückstand war damit innerhalb kurzer Zeit wieder eine verdiente Führung geworden.

Starke linke Seite und klares Ziel für letzte Runde

Dass die Partie am Ende mit zwei Toren Unterschied ausging, passte zur Sicht des Trainers. In der 83. Minute sorgte Daniel Jurga mit dem 4:2 für den Schlusspunkt, und auch dieses Tor hob Eisschiel besonders hervor. "Das 4:2 war wahrscheinlich das schönste Tor des Tages, toll rausgespielt über die Flügel mit dem Pass in den Rückraum", sagte er über den Treffer zum 4:2. Überhaupt gefiel dem Trainer vor allem das Spiel über außen. "Wir haben sie in der Defensive sehr gut beschäftigt, immer wieder Lücken aufgerissen und hatten ein tolles Flügelspiel", meinte er. Gleichzeitig ordnete Eisschiel den Auftritt auch mental ein, weil Partien gegen das Tabellenschlusslicht nicht immer einfach seien. "Wir wollten heute gegen den Tabellenletzten eine gute Leistung bringen, und das ist von der mentalen Seite teilweise nicht einfach. Wir haben das aber gut gemacht. Bis auf einen kleinen Hänger von 20 Minuten waren wir sehr dominant und haben sehr verdient gewonnen", sagte er. Der ASKÖ Schwertberg bescheinigte er trotzdem "Umschaltqualitäten" und die Bereitschaft, bis zum Schluss zu kämpfen. Für die SPG Rohrbach/Altenfelden geht der Blick bereits auf die letzte Runde. Mit nun 25 Punkten kann die SPG laut Eisschiel noch auf eine Halbsaison mit 28 Zählern kommen. "Das wäre eine sehr gute Halbsaison. Wir sind zwar nicht unmittelbar im Titelrennen dabei, aber es geht um Entwicklung und Woche für Woche Leistung abzurufen und diese stetig zu steigern. Ab morgen gilt der volle Fokus St. Florian, und da wollen wir unbedingt nachlegen", sagte der Trainer.

Landesliga Ost: SPG Rohrbach-Berg/Altenf. : ASKÖ Schwertberg - 4:2 (1:1)

  • 83
    Daniel Jurga 4:2
  • 72
    Fabian Lohr 3:2
  • 66
    Fabian Lohr 2:2
  • 56
    Lukas Wurzer 1:2
  • 14
    Roberto William Stan 1:1
  • 6
    Ales Nesicky 1:0