Spielberichte

"So ein Spiel darf man nicht verlieren!" - die Stimmen nach dem knappen Auswärtssieg Union Peuerbachs über ASKÖ Ohlsdorf

Im Zuge der 17. Runde der Landesliga West kam es zum Aufeinandertreffen zwischen ASKÖ Ohlsdorf und der Union Peuerbach. Während die Cetin-Truppe zum Frühjahrsauftakt im Derby gegen Gmunden mit einer Vier-Tore-Packung nach Hause geschickt wurde, trennte sich der Drittplatzierte Peuerbach zum Start ins Frühjahr mit einem Unentschieden. Beide Mannschaften verfolgten nun das Ziel, erstmals voll anzuschreiben. Letztlich konnte jedoch nur die Elf von Coach Kablar dieses Vorhaben in die Tat umsetzen, nachdem man nach einem frühen Treffer auswärts nichts mehr anbrennen ließ und die drei Punkte mit auf die Heimreise nahm. Ligaportal ging nach dem Abpfiff auf Stimmenfang: 

Adiz Cetin (Trainer, ASKÖ Ohlsdorf): 

„Wir sind leider wieder früh in Rückstand geraten, was uns so früh in der Partie nicht passieren darf. In der Aktion, die dem Tor vorausgeht, haben wir zwei individuelle Fehler gemacht.Ab diesem Zeitpunkt waren wir aber die dominantere Mannschaft – sowohl spielerisch als auch chancentechnisch. Leider haben wir kein Tor erzielt, aber grundsätzlich muss man bei der Menge an Chancen, die wir uns erarbeitet haben, mindestens zwei Tore schießen. Der Gegner selbst hat nicht viele Akzente gesetzt, sie versuchten es hauptsächlich über Zweikämpfe und diagonale weite Bälle. Trotzdem gilt es, meiner Mannschaft ein Pauschallob auszusprechen. Spielerisch war es eine gute Leistung – nur das Ergebnis passt heute nicht. Aber wenn man seine Chancen nicht nutzt, kann man eben kein Spiel gewinnen.“

Markus Mayr (Sportlicher Leiter, Union Peuerbach): 

„Es waren schwierige Platzverhältnisse. Wir sind früh in Führung gegangen, dann haben wir das Spiel bis zum Ende relativ gut verwaltet und unterm Strich war es ein verdienter Sieg für uns. Wir haben uns auch Tormöglichkeiten erarbeitet, vor allem in der Schlussphase der Begegnung. Insgesamt haben wir super verteidigt.Wir mussten heute allerdings auch einige Ausfälle im Team hinnehmen – es haben drei sehr junge Spieler gespielt. Wir sind auf jeden Fall zufrieden mit der Leistung, auch wenn man berücksichtigt, dass wir vor dem Match gerade einmal zwölf Akteure zur Verfügung hatten und uns zwei Spieler aus der Reservemannschaft aushelfen mussten.Wir haben jetzt ein schweres Programm vor der Brust. Beim nächsten Heimspiel gegen Bad Wimsbach wollen wir auf unsere Heimstärke setzen und drei Punkte einfahren. Unser Ziel bleibt weiterhin, ganz vorne mitzumischen, wobei Gmunden und Andorf wohl nicht mehr einzuholen sind. Trotzdem wollen wir unbedingt in die Top Fünf kommen.“