Spielberichte

"Wir wollen den dritten Tabellenrang unbedingt verteidigen"! - Statement nach dem knappen 1:2 Erfolg des SK Bad Wimsbach gegen ATSV Sattledt

In der 22. Runde der Landesliga West empfing der ATSV Sattledt den drittplatzierten SK Schachner Bad Wimsbach zum Derby auf eigener Anlage. Die Gäste reisten mit drei Unentschieden in Folge an und waren entsprechend motiviert, wieder einen vollen Erfolg einzufahren und für Bewegung am Punktekonto zu sorgen. Aber auch das Heimteam rund um Übungsleiter Pröller benötigte dringend Zählbares, um sich vom unteren Tabellendrittel abzusetzen und nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Letztendlich setzte sich jedoch der Favorit mit 1:2 durch und konnte mit diesem Sieg weiteres Selbstvertrauen für die kommenden Spiele tanken. Ligaportal bat den Trainer der Siegermannschaft, Martin Plasser, um ein Statement.  

Martin Plasser (Trainer, SK Bad Wimsbach): 

„Spiele in Sattledt haben immer ihren eigenen Charakter. Die Mannschaft von Sattledt kommt stark über die Physis und agiert sehr körperbetont, zudem spielen sie viel mit weiten Bällen. Meiner Ansicht nach haben wir das gut gelöst und dagegengehalten. Über die gesamte Spielzeit gesehen haben wir die klar besseren Torchancen vorgefunden und sind auch verdient mit 1:0 in Führung gegangen. Dann bekommen wir einen eher fragwürdigen Elfmeter gegen uns – ob es wirklich ein Foul war, sei dahingestellt. Zur Pause haben wir bereits dreifach gewechselt, auch mit Blick auf das Cupspiel am Dienstag gegen Union Perg, um einige Akteure zu schonen. In der zweiten Hälfte blieb das Spiel ähnlich: Sattledt agierte weiterhin mit hohen Bällen, wir versuchten, spielerische Lösungen zu finden. Eine unserer Möglichkeiten konnten wir nutzen und erneut in Führung gehen. Danach hätten wir den Vorsprung durch einen Stangenschuss sogar noch ausbauen können. Unterm Strich war es ein verdienter Sieg, und wir sind sehr zufrieden mit der Leistung. Natürlich gibt es immer Dinge zu optimieren. In diesem Zusammenhang muss man auch den Platz in Sattledt erwähnen, der an manchen Stellen sehr uneben ist, wodurch nicht immer alles so funktioniert, wie man es sich vorstellt – auch wenn wir es phasenweise sehr gut umgesetzt haben, kann ein Ball eben auch einmal verspringen. Ich sehe uns insgesamt auf einem sehr guten Weg. Jetzt freuen wir uns auf das Cupspiel am Dienstag, in dem wir gegen einen Topgegner aus der OÖ-Liga nichts zu verlieren haben. In der Tabelle ist es extrem eng – zwischen Rang drei und neun liegen nur wenige Punkte. Es fühlt sich fast so an, als würden wir im Frühjahr ständig gegen direkte Konkurrenten spielen. Umso wichtiger ist es, in dieser Phase konstant zu punkten. Aktuell liegen wir hinter Gmunden und Andorf auf dem dritten Platz, und diesen Rang wollen wir unbedingt verteidigen.“ 

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