In der Landesliga West setzte die Union Peuerbach ein Ausrufezeichen und feierte einen beeindruckenden 10:0-Auswärtssieg gegen die SPG Munderfing/Pfaffstätt. Die Gäste dominierten das Spiel von Anfang an und ließen den Munderfingern keine Chance. Herausragende Akteure waren Jan Schrank und Gabriel Badegruber, die maßgeblich zum höchsten Sieg der Peuerbacher in dieser Saison beitrugen.
Schon früh in der Partie setzte die Union Peuerbach ein klares Zeichen. Jan Schrank eröffnete den Torreigen in der 5. Minute und legte in der 15. Minute mit einem weiteren Treffer nach. Die Munderfinger hatten sichtlich Mühe, sich zu sortieren und dem Angriffsdruck der Peuerbacher Stand zu halten. Gabriel Badegruber erhöhte in der 36. Minute auf 3:0, was den Halbzeitstand markierte. Die Gäste zeigten sich in allen Belangen überlegen und ließen den Gastgebern kaum Luft zum Atmen.
Nach der Pause ging der Torreigen weiter: Gabriel Badegruber erzielte in der 60. Minute das 4:0. Nur wenige Minuten später erhöhte Jürgen Hauseder per Elfmeter auf 5:0. Die Munderfinger hatten in dieser Phase nichts entgegenzusetzen, während Jan Schrank weiterhin glänzte. Er traf erneut in der 70. Minute zum 6:0 und setzte mit weiteren Treffern in der 80. und 82. Minute die Torflut fort. Schließlich krönte Schrank seine herausragende Leistung mit seinem fünften Tor in der 89. Minute und markierte den Endstand von 10:0 für die Union Peuerbach.
Die SPG Munderfing/Pfaffstätt erlebte einen rabenschwarzen Tag und fand zu keinem Zeitpunkt ins Spiel. Die Peuerbacher hingegen präsentierten sich in bester Torlaune.
Stimme zum Spiel:
Ernst Würzl (Sportlicher Leiter Stv., Union Peuerbach):
„Das Endergebnis von 10:0 spricht eigentlich für sich. Viel mehr muss man dazu nicht sagen. Der Gegner ist im Laufe der Partie völlig auseinandergebrochen. Selbst beim Stand von 5:0 hat Munderfing noch versucht, nach vorne zu spielen, wodurch sich für uns große Räume ergeben haben. Diese haben wir konsequent und eiskalt ausgenutzt. In weiterer Folge wurden wir immer gieriger und konnten Tor um Tor nachlegen. Munderfing präsentierte sich heute schwach. Sie standen bereits als Absteiger fest und bei ihnen war die Luft verständlicherweise wohl schon draußen. Wenn man die gesamte Saison Revue passieren lässt, können wir mit dem Herbst durchaus zufrieden sein. Das Frühjahr verlief hingegen nicht ganz so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Nachdem der Trainerabgang feststand und es in der Tabelle weder nach oben noch nach unten um viel ging, war auch bei uns ein wenig die Spannung draußen. Der 10:0-Sieg heute ist natürlich ein schöner Saisonabschluss und lässt die vergangenen Wochen ein Stück weit positiver erscheinen.“