In der Landesliga West ist die ASKÖ Ohlsdorf zum Auftakt gegen den SC Schwanenstadt mit 0:2 leer ausgegangen. Nach einem unruhigen Beginn brauchten die Gäste einige Zeit, fanden dann aber immer besser in die Partie und legten nach der Pause entscheidend zu. Trainer Edvin Durgutovic brachte das Spiel klar auf den Punkt: "Ab der 2. Halbzeit hatten wir klare Vorteile." Genau diese Phase entschied die Begegnung.

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Der Auftakt war nach Darstellung von Edvin Durgutovic auf beiden Seiten noch von viel Kampf geprägt. "Am Anfang war es eine zerfahrene Partie", sagte der Trainer, der zunächst sogar leichte Vorteile bei Ohlsdorf sah. Die Heimischen hatten in den ersten Minuten etwas mehr vom Spiel, kamen dabei aber laut dem SC-Coach nicht zu großen zwingenden Chancen. Erst ab der Mitte der ersten Halbzeit bekam Schwanenstadt die Begegnung besser in den Griff. Mehr Ballbesitz, mehr Spielanteile und ein, zwei gute Abschlusssituationen sorgten dafür, dass die Gäste schon vor der Pause besser im Spiel waren, auch wenn es mit dem 0:0 in die Kabinen ging.
Der entscheidende Schritt kam dann direkt nach dem Seitenwechsel. Durgutovic stellte zur Halbzeit um, weil seine Mannschaft "das Spiel mehr an sich reißen" sollte, und genau das gelang. Der SC Schwanenstadt startete gut in die zweite Hälfte, gewann deutlich mehr Zweikämpfe und schnürte Ohlsdorf phasenweise in der eigenen Hälfte ein. In dieser Phase kippte die Partie endgültig. In der 61. Minute brachte Elmas Abdic, Neuerwerbung aus Frankenburg, die Gäste mit einem Weitschuss in Führung, nur drei Minuten später legte Raphael Hofstätter das 0:2 nach. Durgutovic sprach dabei von einer Umschaltsituation über Leon Lacic-Klaric, an deren Ende Hofstätter vollendete. "Spätestens nach dem 1:0 wussten wir, dass wir definitiv im Spiel sind", sagte der Trainer.
Mit dem Doppelschlag war die Partie noch nicht völlig erledigt, auch das machte der Trainer nach dem Schlusspfiff deutlich. Er erinnerte daran, dass seine Mannschaft danach noch "zwei, drei Aktionen" hatte, um den Vorsprung weiter auszubauen und das Spiel endgültig zuzumachen. Weil diese Möglichkeiten ungenutzt blieben, blieb die ASKÖ bis zum Schluss im Rennen und kam noch zu einer guten Situation auf den Anschlusstreffer. Insgesamt sah Durgutovic den Sieg seiner Mannschaft trotzdem als verdient an, gerade weil seine Elf in der zweiten Halbzeit vieles besser machte. "Unsere größte Stärke war, dass wir in einem nicht so klaren Spiel besser hineingefunden und die Taktik besser umgesetzt haben", sagte er. "Wir haben viel mehr Zweikämpfe gewonnen und gezeigt, dass wir dieses erste Meisterschaftsspiel unbedingt gewinnen wollten", so der Trainer.
Ganz ohne Kritik wollte Schwanenstadts Übungsleiter den gelungenen Start aber nicht stehen lassen. "Wir müssen die Räume ein bisschen schneller schließen und schneller umschalten", sagte er, obwohl er seiner Mannschaft insgesamt eine "sehr ordentliche Partie" attestierte. Auch über die ASKÖ Ohlsdorf sprach Durgutovic mit Respekt. Der Gegner sei gut eingestellt gewesen, giftig in den Zweikämpfen und sehr präsent. "Bei einem unglücklichen Spielverlauf hätte das Spiel auch anders laufen können", meinte der Coach. So aber nahm der SC Schwanenstadt zum Auftakt drei Punkte mit, weil die Gäste nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte zulegten und ihre starke Phase nach der Pause mit den Treffern von Abdic und Hofstätter sauber nutzten.