In der Landesliga West hat die SPG Pettenbach/Grünau am Mittwochabend gegen die SPG Esternberg/St. Roman einen 3:1-Heimsieg eingefahren. Entscheidend war aus Sicht von Sportchef Franz Kremsmayr die starke Anfangsphase, in der die Gastgeber sofort auf Kurs kamen. Vor allem Dreifachtorschütze David Klausriegler machte den Unterschied und stellte die Partie schon vor der Pause klar auf die Seite der Almtaler.

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Franz Kremsmayr musste nach dem Schlusspfiff nicht lange überlegen, worauf dieser Heimsieg aufgebaut war. „Die zwei schnellen Tore waren entscheidend für uns. Das hat uns sehr gutgetan und war für unser Spiel eine sehr gute Ausgangsposition“, sagte der Sportliche Leiter. Genau so begann die Partie auch. In der 4. Minute brachte David Klausriegler die SPG Pettenbach/Grünau in Führung, und nur zwei Minuten später legte abermals Klausriegler das 2:0 nach. Kremsmayr schilderte die frühe Führung so: „Nach vier Minuten war ein Corner, und aus spitzem Winkel ist das 1:0 gefallen.“ Beim zweiten Treffer sei nach einem Stangenschuss der Abpraller verwertet worden. Damit war die Richtung des Abends schon sehr früh klar vorgegeben.
Dass die Mannen von Neo-Trainer Wilhelm Wahlmüller schon zur Halbzeit mit 3:0 vorne lagen, passte genau zu dem Spiel, das Kremsmayr gesehen hatte. Er sprach davon, dass nach dem Blitzstart sogar noch die eine oder andere Möglichkeit da gewesen sei, um früher auf 3:0 zu erhöhen. Dieses dritte Tor fiel dann in der 33. Minute erneut durch Klausriegler. Kremsmayr beschrieb die Szene knapp: „Das 3:0 war dann, als David alleine auf das Tor zugelaufen ist. Vor der Halbzeit haben wir noch eine gehabt.“ Mit dem 3:0 zur Pause war die Grundlage endgültig gelegt. „Für die zweite Halbzeit war dann eher Verwalten angesagt“, erklärte Kremsmayr. Ganz ohne Möglichkeiten blieb Pettenbach/Grünau dennoch nicht, nur im Abschluss fehlte danach das vierte Tor. Erst in der 92. Minute kam die SPG Esternberg/St. Roman noch zum 3:1 durch Attila Soós. Kremsmayr sprach dabei von „ein bisschen Unachtsamkeit von unserer Verteidigung“, mehr als ein später Schönheitsfehler war dieses Gegentor aber nicht.
Neben dem Hattrick von David Klausriegler hob Franz Kremsmayr vor allem die mannschaftliche Leistung hervor. „Klausriegler war in Topform. Und eigentlich war die ganze Mannschaft heute sehr motiviert“, sagte er. Gerade dieser Punkt war für ihn deshalb wichtig, weil die Almtaler personell reagieren mussten. „Wir haben einen Akteur verletzungsbedingt und einen durch Sperre ersetzen müssen, aber die anderen haben sich sehr gut ergänzt“, so Kremsmayr. Auch über die Esternberger verlor er kein schlechtes Wort. „Die haben gefällig gespielt, aber ihre Verteidigung ist sehr hoch gestanden. Das ist uns ein bisschen zugutegekommen, weil wir mit unseren schnellen Spitzen immer wieder Löcher in die Abwehr machen konnten.“ Genau darin sah er einen klaren Vorteil für die Hausherren. Ganz ohne Kritik blieb der Abend aber nicht: „Luft nach oben ist immer da, und die Chancenauswertung müsste natürlich schon ein bisschen besser werden.“
Dass Franz Kremsmayr mit dem Auftritt seiner Mannschaft insgesamt zufrieden war, zeigte sich auch daran, dass er neben dem Ergebnis vor allem die Ruhe im Spiel und den sauberen Ablauf hervorhob. Diskussionen rund um die Leitung der Partie sah er keine. „Es gibt eigentlich überhaupt keine Diskussionen. Schiedsrichter Puskaric war sehr gut“, sagte Kremsmayr und ordnete auch diesen Teil des Abends klar ein. Für die SPG Pettenbach/Grünau ist der 3:1-Erfolg in der zweiten Runde ein guter Schritt, weil nach zwei Spielen nun vier Punkte zu Buche stehen und die Mannschaft vorerst auf Rang vier liegt. Was vom Mittwochabend vor allem hängen bleibt, ist aber die Art, wie die Wahlmüller-Elf das Spiel von Beginn an an sich gezogen hat: früher Doppelschlag, noch ein dritter Treffer vor der Pause und danach genug Kontrolle, um den Heimsieg sicher ins Ziel zu bringen.