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„Wir haben das Spiel gut im Griff gehabt“ – SK Altheim antwortet mit 3:1-Sieg auf 2:6-Klatsche unter der Woche

SK Altheim
SV Riedau

In der Landesliga West hat der SK WIEHAG Altheim am Freitagabend mit einem 3:1-Sieg gegen den SV Luksch Riedau die richtige Antwort auf die 2:6-Niederlage gegen Grieskirchen gegeben. Die Gastgeber hatten die Partie laut Sportchef Josef Wageneder über weite Strecken im Griff, waren spielerisch klar besser und legten mit einer starken Phase nach der Pause den Grundstein für einen verdienten Heimsieg.

Weiß-Blauer Ball auf Rasen

Foto von Mick Haupt auf Unsplash

Frühe Kontrolle bringt die Führung

Josef Wageneder hatte den Eindruck schon in der Anfangsphase. „Wir haben über 90 Minuten das Spiel gut im Griff gehabt. Wir haben von Anfang an spielerisch überzeugt, sehr viel Ballbesitz gehabt und uns relativ früh gute Möglichkeiten rausgespielt“, sagte der Sportliche Leiter. Genau so entwickelte sich die erste Halbzeit auch. Nach zwei, drei vergebenen Chancen brachte Stephan Grünbart die Gastgeber in der 20. Minute in Führung. Für Wageneder war dieses Tor besonders wichtig, weil es nach den ersten Möglichkeiten auch die passende Belohnung brachte. Bis zur Pause kontrollierte der SKA das Spiel laut seiner Einschätzung sehr gut, während der Aufsteiger nur mit einem Lattentreffer aufzeigte und darüber hinaus kaum gefährlich wurde.

Nach der Pause fällt die Entscheidung

Nach dem Seitenwechsel legte SK WIEHAG Altheim noch einmal deutlich zu, und genau in dieser Phase fiel laut Wageneder die Vorentscheidung. „Die ersten 25 Minuten in der zweiten Halbzeit waren wir extrem stark. Da haben wir uns laufend gute Möglichkeiten rausgespielt“, sagte er. In der 51. Minute erhöhte Andreas Hötzenauer nach einem Eckball auf 2:0, in der 65. Minute stellte Raphael Kleinbruckner mit einem Überheber über den Tormann auf 3:0. Für Wageneder war damit die Richtung klar vorgegeben. „Nach dem 3:0 war das Spiel grundsätzlich erledigt, weil SV Luksch Riedau nicht die Möglichkeiten gehabt hat, uns noch einmal wirklich gefährlich zu werden.“ Dass die Gäste in der 74. Minute durch Aron Oravecz noch auf 3:1 verkürzten, änderte an diesem Eindruck nichts mehr.

Viel Ballkontrolle, kompakt gegen den Ball

Auch über die Tore hinaus gefiel dem Sportlichen Leiter vor allem die Art, wie seine Mannschaft die Partie insgesamt angelegt hat. „Unsere größte Stärke war sicher die spielerische Qualität. Wir haben sehr gut nach vorne kombiniert“, sagte Josef Wageneder. Zwar habe nicht jeder letzte Pass im letzten Drittel funktioniert, bis dorthin sei SK WIEHAG Altheim aber sehr sauber aufgetreten. Dazu kam laut Wageneder eine kompakte Defensivarbeit. „Defensiv sind wir sehr kompakt gestanden. Der Einsatz hat gepasst, die Motivation hat gepasst. In Summe war es ein sehr positiver Auftritt.“ Dass SV Luksch Riedau in der Schlussphase mit langen Bällen etwas mehr vom Spiel hatte, nahm er zur Kenntnis, mehr als den Anschlusstreffer ließ SK WIEHAG Altheim aber nicht mehr zu. Auf schwierigem Boden, so ergänzte Wageneder, sei das ein insgesamt sehr ordentlicher Auftritt gewesen.

Lob nach der Reaktion, aber noch Luft nach vorne

Gerade deshalb wertete Josef Wageneder den Heimsieg auch als wichtige Reaktion auf die klare Niederlage unter der Woche. „Ein Lob an die gesamte Mannschaft. Das war eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung. Die Mannschaft hat die Niederlage sehr gut verkraftet und ist wieder sehr positiv aufgetreten“, sagte er. Ganz ohne Ansatzpunkte für weitere Arbeit blieb das 3:1 aber nicht. Vor allem im letzten Drittel sieht der Sportliche Leiter noch Potenzial. „Bis zum gegnerischen Sechzehner spielen wir es teilweise sehr gut. Aber der letzte Ball funktioniert zu oft nicht, und da vergeben wir zu viele Chancen.“ Der Auftritt gegen den SV Riedau brachte den SK Altheim jedenfalls wieder in die Spur. Nach vier Runden hält die Mannschaft bei sieben Punkten und hat sich vor den nächsten Aufgaben ein deutlich besseres Gefühl geholt.

Landesliga West: SK Altheim : SV Riedau - 3:1 (1:0)

  • 74
    Aron Oravecz 3:1
  • 65
    Raphael Kleinbruckner 3:0
  • 51
    Andreas Hötzenauer 2:0
  • 20
    Stephan Grünbart 1:0

 

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