In der Landesliga West hat sich der SK Schachner Bad Wimsbach 1933 am Freitagabend in Runde vier mit 1:0 gegen den SV HAI Schalchen durchgesetzt. Co-Trainer Florian Wimmer sah dabei eine starke Vorstellung seiner Mannschaft, die aus seiner Sicht vor allem mit Aggressivität, Kompaktheit und Willen den Ausschlag gegeben hat.

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Für Florian Wimmer begann der Abend genauso, wie sich der SK Schachner Bad Wimsbach 1933 das vorgestellt hatte. „Wir sind gleich sehr gut in die Partie gestartet, waren die spielbestimmende Mannschaft und haben auch gegen den Ball sehr guten Druck bekommen“, sagte der Co-Trainer nach dem Schlusspfiff. Genau darin sah er eine der wichtigsten Grundlagen für den Heimsieg. Seine Mannschaft war aktiv, stand kompakt und machte es dem Gegner schwer, ins Spiel zu finden. Wimmer sprach davon, dass der SK Schachner Bad Wimsbach 1933 „definitiv die aktivere Mannschaft“ gewesen sei und einen guten Gegner dazu gezwungen habe, „nicht viel kreieren zu können“. Ganz ohne Gefahr blieb der SV HAI Schalchen aber nicht. Vor allem bei Standards war Schalchen gefährlich. Diese Standards sowie generell im gesamten Spiel habe seine Mannschaft aber „wirklich sehr gut verteidigt“. Dazu kam eine große Möglichkeit in der ersten Halbzeit, die noch ungenutzt blieb. Deshalb ging es trotz der Vorteile für die Gastgeber mit einem 0:0 in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild für Wimmer zunächst nicht. „Bis zum 1:0 ging das Spiel ähnlich weiter wie in der ersten Halbzeit“, erklärte er und sprach insgesamt von einer „sehr guten Landesligapartie“. Der entscheidende Moment kam dann nach einer Aktion, die der Co-Trainer schilderte. Ausgangspunkt war ein Ballgewinn auf der rechten Abwehrseite. Danach ging der Pass die Linie entlang nach vorne auf Florian Schöfbenker, der den Ball kurz mitnahm, aufblickte und im richtigen Moment in die Mitte spielte. Dort lief Maximilian Hochreiter ein und schloss direkt mit Wucht ins kurze Eck zum 1:0 ab. Für Wimmer war es „wirklich ein sehr schönes Tor“. Gleichzeitig hob er hervor, dass auch die Wechsel ihren Anteil hatten. „In solchen Spielen sind oft die Einwechselspieler entscheidend. Wir hatten richtig Qualität auf der Bank, das hat noch einmal frischen Wind reingebracht und zum Schluss auch beim Verteidigen geholfen“, sagte er. Für ihn waren es genau diese Kleinigkeiten, die ein enges Spiel am Ende entscheiden.
Nach dem Führungstreffer wurde die Partie nach Wimmers Einschätzung etwas unruhiger. „Nach dem Führungstreffer wurde es etwas chaotischer, nicht mehr so strukturiert“, meinte er. Der SV Schalchen drückte nun stärker auf den Ausgleich und kam vor allem über Standardsituationen noch einmal in gefährliche Zonen. Trotzdem blieb der Eindruck beim Co-Trainer klar: „In Summe war es ein sehr verdienter Sieg und eine super Leistung von uns.“ „Wir waren sehr kompakt und sehr aktiv und sehr aggressiv gegen den Ball. Man hat gemerkt, dass jeder diesen Sieg wollte“, sagte Wimmer. Gleichzeitig verteilte er auch Lob an den Gegner, den er als „sehr gute Mannschaft“ beschrieb, technisch stark und auch unter Druck immer wieder mit guten Lösungen. Die Leistung von Schiedsrichter Basic bewertete er „in Summe gesehen“ ebenfalls positiv, merkte aber an, dass die Partie in der Schlussphase mit einigen strittigen Kleinigkeiten etwas hektischer geworden sei. Unterm Strich überwog aber klar die Zufriedenheit. Wimmer sprach von einem „großen Lob an die gesamte Mannschaft“. Mit acht Punkten aus vier Spielen steht der SK Bad Wimsbach damit weit vorne in der Tabelle, ehe nun am Dienstag das Cup-Spiel wartet.