In der Landesliga West hat der SK UEBEX LED Kammer gegen den ATSV Ammer Tank Sattledt mit 3:0 gewonnen und damit den ersten Dreier der Saison eingefahren. Für Trainer Jürgen Schobesberger war vor allem das 1:0 der Knackpunkt, weil seine Mannschaft danach noch vor der Pause auf 3:0 stellte und den klaren Vorsprung nach der Pause mit viel Disziplin verteidigte.

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Jürgen Schobesberger hatte schon vor dem Anpfiff gespürt, dass diese Partie für seine Mannschaft mehr als nur ein normales Meisterschaftsspiel war. „Wir haben vor dem Spiel gewusst, dass das ein richtungsweisendes Spiel für uns ist“, sagte der Trainer nach dem Abpfiff. Entsprechend vorsichtig begann die Begegnung auch, Schobesberger sprach von einem Spiel „auf Messers Schneide“. Nach dieser Phase fand SK UEBEX LED Kammer aber immer besser hinein. In der 18. Minute brachte Michael Brandt die Heimischen mit 1:0 in Führung, nur drei Minuten später legte derselbe Spieler das 2:0 nach. Den Schlusspunkt einer starken ersten Hälfte setzte der Kapitän Thomas Zilles in der 33. Minute mit dem 3:0. Schobesberger sah genau in dieser Phase die Entscheidung auf die Seite seiner Mannschaft kippen: „Dann haben wir das Spiel ein bisschen auf unsere Seite gebracht.“ Besonders wichtig war für ihn dabei, dass auf das erste Tor rasch die nächsten Treffer folgten.
Der Trainer hob die Entstehung der Treffer nach dem Spiel mehrfach hervor, weil sie aus seiner Sicht den Unterschied gemacht hat. „Der wichtigste Moment im Spiel war das 1:0“, sagte Schobesberger und erklärte auch, warum dieser Treffer so viel Gewicht hatte. SK UEBEX LED Kammer habe sich diesen Vorsprung mit einer guten Kombination erarbeitet, Michael Brandt habe stark abgeschlossen. Auch das 2:0 blieb dem Trainer in Erinnerung, weil es in einer für ATSV Ammer Tank Sattledt unangenehmen Phase fiel. Schobesberger schilderte die Szene als ein „bisschen Gestochere“. Dass kurz darauf auch noch das 3:0 durch Thomas Zilles gelang, wertete er als echten Vorteil: „Wenn man in Führung geht und dann auch noch das zweite und dritte Tor macht, dann ist das natürlich beruhigend.“ Genau diesen Polster nahm seine Mannschaft mit in die Kabine.
Eigentlich hatte sich SK UEBEX LED Kammer für die zweite Halbzeit vorgenommen, weiter auf das vierte Tor zu gehen. Stattdessen musste die Mannschaft nach Wiederbeginn deutlich mehr verteidigen. Schobesberger verschwieg auch nicht, dass sein Team dadurch die Überhand im Spiel ein Stück weit verlor und tiefer verteidigen musste. Gerade in dieser Phase war der Trainer aber sehr zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft. „Wir haben sehr, sehr gut verteidigt und eigentlich keine großartigen zwingenden Chancen für ATSV Ammer Tank Sattledt mehr zugelassen“, betonte er. SK UEBEX LED Kammer rückte defensiver, blieb aber laut Schobesberger in den Umschaltmomenten aufmerksam und suchte über Konter weiter Entlastung.
Dass am Ende nicht nur drei Punkte, sondern auch ein 3:0 ohne Gegentor stand, war für den Trainer mehr als nur ein angenehmer Nebeneffekt. Schobesberger machte deutlich, dass genau dieser Punkt im Vorfeld ein Schwerpunkt gewesen war. „Unser Fokus ist einfach gelegen, dass wir die Defensive stärken und dass wir hinten stabil sind“, sagte er. Dazu passte auch seine Einschätzung über die Leistung der gesamten Mannschaft. „Die Spieler waren füreinander da. Sie haben wirklich jeder für den anderen gekämpft“, so der Trainer. Den Gegner schätzte er dabei keineswegs schwach ein. Der ATSV Sattledt sei eine solide Mannschaft mit Qualitäten in der Offensive, deshalb war Schobesberger umso zufriedener, dass sein Team „heute vielleicht um eine Nuance besser“ gewesen sei. Weil es zudem ein faires Spiel ohne große Aufreger war, blieb der Blick nach Schlusspfiff ganz auf der eigenen Leistung. „Gratulation an meine Männer und meine Jungs“, sagte Schobesberger, „das war heute wirklich eine kompakte, solide Mannschaftsleistung.“