Spielberichte

SK Bad Wimsbach bringt das Spiel nach frühem Druck unter Kontrolle: "Wir haben 70 Minuten dominiert"

SPG St. Marienkirchen/P / Wallern 1b
SK Bad Wimsbach

In der Landesliga West hat sich die SPG St. Marienkirchen/Wallern 1b am Samstagnachmittag dem SK Schachner Bad Wimsbach 1933 mit 0:2 geschlagen geben müssen. Trainer Martin Plasser machte nach dem Spiel vor allem den Verlauf nach der Anfangsphase zum Thema: Seine Mannschaft bekam die Partie nach frühem Druck der Gastgeber in den Griff, kontrollierte sie über weite Strecken und nutzte durch Oliver Koplarovics die entscheidenden Situationen.

Trainingsball in Weiß, Blau und Orange. Im Hintergrund trainieren Spieler bei Flutlicht

Image by Jörg Struwe from Pixabay

Nach starkem Beginn der Gastgeber kippte die Partie

Ganz so geradlinig, wie es das Endergebnis vielleicht vermuten lässt, begann der Nachmittag aus Sicht der Gäste nicht. Plasser stellte klar, dass St. Marienkirchen zunächst sehr gut hineingefunden hatte. "St. Marienkirchen hat in den ersten fünf, zehn Minuten sehr gut begonnen und da zwei große Chancen gehabt", sagte der Trainer. Für Bad Wimsbach war deshalb entscheidend, dass diese Phase ohne Gegentor überstanden wurde. Danach änderte sich das Bild spürbar. "Dann haben wir das Spiel unter Kontrolle bekommen", so Plasser, und genau daraus entstand auch die Führung in der 23. Minute. Nach einem hohen Ball nach vorne erkämpfte Maximilian Hochreiter die Situation, spielte noch einmal nach außen, Erol Zümrüt brachte die Flanke und Oliver Koplarovics ging mit Tempo in den Strafraum und köpfte zum 0:1 ins lange Eck ein. Mit diesem Vorsprung ging Bad Wimsbach dann auch in die Pause.

Koplarovics macht den Doppelpack früh nach der Pause fix

Was Plasser an diesem Auftritt besonders gefiel, war die Art, wie seine Mannschaft nach der Führung weiterarbeitete. "Wir haben 70 Minuten dominiert, uns Chancen erarbeitet und die Chancen dann auch nutzen können", brachte er es auf den Punkt. Der zweite Treffer kurz nach dem Seitenwechsel passte genau zu dieser Einschätzung. In der 51. Minute kam die Flanke von der rechten Seite von Leon Winitzky, Florian Schöfbenker verlängerte, Jan Kolnberger setzte sich am Elfmeterpunkt im Zweikampf durch und legte quer. Dort hatte Oliver Koplarovics freie Schussbahn und schob zum 0:2 ein. Für Bad Wimsbach war das die logische Folge einer Phase, in der die Gäste das aktivere und abgeklärtere Team waren. Plasser sagte sogar, dass ihn fast am meisten wundere, "dass das Spiel nur 2:0 ausgeht", weil aus seiner Sicht beidseitig mehr Tore hätten fallen können.

Intensive Woche steckt in den Beinen - und trotzdem voll da

Dass Bad Wimsbach dieses Spiel so geschlossen herunterspielte, ordnete der Trainer auch im Zusammenhang mit den vergangenen Tagen ein. Die Gäste hatten laut Plasser eine fordernde Woche hinter sich, mit dem Ligaspiel gegen Schalchen und dazu dem Cupspiel über 120 Minuten plus Elfmeterschießen. Gerade deshalb wertete er den Auftritt besonders hoch. "Das ist natürlich herausfordernd, sowohl körperlich wie auch mental, dass man da wieder seine Leistung abruft. Und das haben wir perfekt gemacht, deshalb bin ich sehr stolz auf die Mannschaft", sagte Plasser. Gleichzeitig sprach er auch dem Gegner Respekt aus. St. Marienkirchen sei "eine sehr gute Mannschaft, jung und dynamisch", dazu mutig und zielstrebig nach vorne. Gerade in der Anfangsphase und auch noch einmal in den letzten 20 Minuten hätten sich die Gastgeber ihre Möglichkeiten erarbeitet. Aus Sicht des Wimsbacher Trainers fehlte den Hausherren vor dem Tor aber auch das nötige Glück.

Sauber zu Ende verteidigt und in der Tabelle oben dabei

Als St. Marienkirchen in der Schlussphase noch einmal aktiver wurde, musste der SK Bad Wimsbach den Vorsprung nicht mehr ausbauen, sondern vor allem konzentriert bleiben. Genau das hob Plasser hervor: Die letzten 20 Minuten seien zwar wieder etwas lebhafter aus Sicht der Gastgeber gewesen, "wir haben das aber gut zu Ende verteidigt". Diskussionen gab es für ihn an diesem Nachmittag kaum, entsprechend fiel auch sein Urteil über den Unparteiischen aus: "Es gibt in diesem Spiel wenig zum Diskutieren, dementsprechend war die Leistung von Schiedsrichter Wagner sehr gut." Für den SKW steht damit nach fünf Runden ein weiterer starker Schritt in der noch jungen Saison, die Mannschaft liegt mit 11 Punkten auf Rang zwei. St. Marienkirchen bleibt trotz der Heimniederlage mit 9 Zählern in Schlagdistanz und bestätigte laut Plasser trotzdem, warum er die Gastgeber weiterhin "eine der vorderen Mannschaften in der Landesliga West" sieht.

Landesliga West: SPG St. Marienkirchen/P / Wallern 1b : Bad Wimsbach - 0:2 (0:1)

  • 51
    Oliver Koplarovics 0:2
  • 23
    Oliver Koplarovics 0:1

 

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