Spielberichte

„Die beiden Tore haben Selbstvertrauen gegeben“ – SV Schalchen bringt 2:0-Führung souverän ins Ziel

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SV Schalchen
SPG Natternbach/St. Willibald

In der Landesliga West hat der SV HAI Schalchen am Samstagnachmittag gegen die SPG Union IKUNA Natternbach/St. Willibald mit 2:0 gewonnen. Sportchef Klaus Erkner sah seine Mannschaft über weite Strecken im Vorteil, auch wenn der Aufsteiger zu Möglichkeiten kam. Schalchen führte zur Pause 1:0, legte nach dem Seitenwechsel nach und brachte den Vorsprung danach kontrolliert und ohne Diskussionen ins Ziel.

Blick auf die Beine eines Spielers, im Hintergrund der Schiedsrichter

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Schalchen zog Spiel auf seine Seite

Klaus Erkner sprach nach dem Schlusspfiff von einer Partie, in der seine Mannschaft von Beginn an viel richtig gemacht hat. „Wir haben von Beginn an das Spiel ganz gut unter Kontrolle gehabt. Wir waren die bessere Mannschaft“, sagte der Trainer und verwies damit auf einen Auftritt, der aus seiner Sicht nicht nur vom Ergebnis, sondern auch von der Art und Weise her gepasst hat. Ganz ohne Arbeit blieb Schalchen trotzdem nicht, denn Natternbach/St. Willibald kam zu guten Chancen. In diesen Situationen war auf  den Torhüter Verlass. Erkner formulierte es klar: „Die Chancen hat unser Tormann sehr gut gehalten.“ Dass die Gastgeber in Minute 38 in Führung gingen, passte daher ins Bild. Franciscus Bernardus Albregts verwertete eine Hereingabe von der rechten Seite per Kopf im Fallen zum 1:0, mit diesem Vorsprung ging Schalchen dann auch in die Pause.


2:0 brachte Ruhe und Sicherheit

Nach dem Seitenwechsel blieb Schalchen auf Kurs und erhöhte in Minute 57 auf 2:0. Petar Pejicic traf mit einem Schuss von der Strafraumlinie ins Kreuzeck, nachdem zuvor von Simon Erkner noch Gegner gebunden worden waren und der Ball im richtigen Moment abgelegt wurde. Für Klaus Erkner lag genau darin der Knackpunkt dieser Begegnung. „Die beiden Tore. Ganz klar. Die haben Selbstvertrauen gegeben“, sagte er. Mit diesem Polster habe seine Mannschaft das Spiel noch besser kontrollieren können. Genau das war anschließend auch zu sehen: Schalchen blieb ruhig, ließ sich nicht aus der Ordnung bringen und brachte den Vorsprung „eigentlich souverän über die Zeit“, wie es Erkner zusammenfasste. Ganz ausgeblendet hat er die Gefahr eines möglichen Anschlusstreffers aber nicht. „Wenn der Gegner in einer gewissen Phase den Anschlusstreffer erzielt hätte, wäre es vielleicht noch einmal eng geworden“, meinte Erkner. Weil es dazu nicht kam, blieb der Heimsieg unterm Strich ungefährdet.

Viele Ausfälle kompensiert, jetzt soll Konstanz folgen

Besonders zufrieden war der Sportchef damit, wie seine Mannschaft die personellen Probleme gelöst hat. „Wir haben die zahlreichen Ausfälle, die wir gehabt haben, gut kompensieren können“, sagte Erkner und schob nach: „Jeder hat sich bemüht, jeder hat alles gegeben.“ Gerade dieser Punkt hatte für ihn nach dem Schlusspfiff großes Gewicht, weil schmerzhafte Ausfälle eben nicht immer so leicht aufzufangen sind. Umso höher bewertete er die Leistung jener Spieler, die diesmal am Platz standen. „Die Spieler, die dann gespielt haben, haben das sehr gut gemacht“, meinte er. Für die kommenden Wochen sieht er trotzdem noch Luft nach oben. Der SV Schalchen müsse „konstanter spielen“ und jedes Spiel so konzentriert und kämpferisch angehen wie diesmal. Dann, so die Hoffnung des sportlichen Leiters, könne es in der Tabelle weiter nach oben gehen. Nach Runde 13 hält Schalchen bei 19 Punkten auf Rang acht. Auch rund um die Partie blieb aus seiner Sicht alles ruhig: „Das Schiedsrichterteam war sehr gut und es hat keine Entscheidungen gegeben, über die man hätte diskutieren können.“

Landesliga West: SV Schalchen : Natternbach/St. Willibald - 2:0 (1:0)

  • 57
    Petar Pejicic 2:0
  • 38
    Franciscus Bernardus Albregts 1:0