In der Landesliga West hat Union Peuerbach am Samstag bei SK UEBEX LED Kammer mit 4:0 gewonnen und laut Trainer Harun Sulimani genau das auf den Platz gebracht, was man sich vorgenommen hatte. Die Gäste waren nach seiner Einschätzung über die gesamten 90 Minuten das bessere Team, hatten schon ganz früh eine große Möglichkeit und legten mit dem 2:0 vor der Pause die Basis für einen klaren Auswärtssieg. Nach dem Seitenwechsel blieb Peuerbach am Drücker und machte alles endgültig zu.

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Harun Sulimani musste nach Schlusspfiff nicht lange überlegen, wie er die Partie einordnet. „Ich glaube, dass man sagen kann, dass wir über neunzig Minuten heute die klar bessere Mannschaft waren“, sagte der Peuerbach-Trainer. Genau so hatte sich das Spiel aus seiner Sicht auch entwickelt. Seine Mannschaft war von Beginn an gut drin, hatte laut Sulimani schon nach zwei Minuten die große Chance auf die Führung, als ein Abschluss an die Latte ging, und blieb danach trotzdem ruhig. In der 25. Minute fiel dann das 0:1 durch Julian Wimmer, und der Trainer schilderte diese Szene als „einen schönen Distanzschuss, der genau gepasst hat“. Kurz vor der Pause legten die Gäste nach: Strahinja Macanovic traf in der 43. Minute zum 0:2, nachdem der Ball über die Seite in den Rückraum gekommen war. Damit hatte Peuerbach die Überlegenheit, von der Sulimani sprach, auch auf der Anzeigetafel stehen.
Dass Peuerbach die Partie so klar auf seine Seite zog, hatte für den Trainer vor allem mit der Art zu tun, wie seine Mannschaft das Spiel angegangen ist. „Die Ruhe war einfach da. Wir haben gesagt, wir wollen im Ballbesitz gut sein, wir wollen den Ball laufen lassen und den Gegner laufen lassen“, erklärte Sulimani. Genau das habe sein Team „gut gemacht“, und dieser Faden sei über die gesamte Spielzeit nicht gerissen. Der Trainer hob dabei nicht nur das Spiel mit Ball hervor, sondern auch die Arbeit gegen den Ball. „Wir waren mit Ball wirklich gut und auch gegen den Ball sehr gut“, sagte er. Dazu kamen viele Offensivaktionen. Sulimani meinte sogar, dass noch mehr möglich gewesen wäre: „Wir hätten durchaus das eine oder andere Tor wahrscheinlich auch mehr machen können.“ Dass die Mannschaft am Ende trotzdem viermal traf, passte für ihn zum Gesamtbild eines sehr runden Auftritts.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich aus Sicht des Trainers wenig am Ablauf. Peuerbach spielte weiter in derselben Art und Weise, blieb aktiv und belohnte sich mit dem dritten und vierten Tor. In der 68. Minute erhöhte Felix Wimmer auf 0:3, nur eine Minute später machte Gabriel Badegruber das 0:4. Sulimani erklärte beide Treffer fast gleich: „Das dritte und vierte Tor waren grundsätzlich ident. Das waren zwei Flanken aus dem Halbfeld, wobei jedes Mal mit dem Kopf die Tore gemacht worden sind.“ Auch den Gegner ordnete er nüchtern ein. Kammer habe eher defensiv spielen und einfach versuchen wollen, die Null zu halten, doch Peuerbach habe das „relativ gut im Griff gehabt“. Zwar seien gegen Ende noch „die eine oder andere Chance“ für die Gastgeber dabei gewesen, unterm Strich blieb für Sulimani aber ein klarer Befund: „Am heutigen Tag waren wir einfach wahrscheinlich zu stark für den Gegner.“ Passend dazu sprach er seiner Mannschaft ein deutliches Lob aus: „Im Großen und Ganzen muss man der Mannschaft wirklich ein Kompliment aussprechen, weil sie über neunzig Minuten die Leistung gebracht haben und sich dann belohnt haben.“ Für Peuerbach bedeutet der Sieg nach 13 Runden 20 Punkte und Rang sechs, Kammer bleibt mit elf Zählern auf Platz 14.