Spielberichte

Peuerbach setzt die eigene Spielidee um: „Wir waren mit Ball sehr präsent und haben die Tore im richtigen Moment gemacht“

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Union Peuerbach
Union Humer Gunskirchen

In der Landesliga West hat sich Union Peuerbach am Samstagnachmittag mit 2:0 gegen Union Humer Gunskirchen durchgesetzt und damit verdient drei Punkte geholt. Trainer Harun Sulimani sah seine Mannschaft über weite Strecken am Drücker, sprach nur von einer kurzen schwierigen Phase nach der Pause und führte den Heimsieg vor allem auf die saubere Umsetzung der eigenen Spielidee zurück.

Zwei Spieler und der Schiedsrichter kurz vor dem Anstoß

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Macanovic bringt Peuerbach auf Kurs

Sulimani machte nach dem Schlusspfiff keinen Hehl daraus, dass er mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden war. „Wir haben heute über neunzig Minuten in Phasen wirklich gut gespielt“, sagte der Peuerbach-Coach und meinte damit vor allem die Art, wie seine Elf mit dem Ball aufgetreten ist. Die Gastgeber waren präsent, hatten nach seiner Einschätzung mehr vom Spiel und arbeiteten sich auch zu Tormöglichkeiten vor. Der Lohn dafür kam in der 37. Minute, als Strahinja Macanovic das 1:0 erzielte. Sulimani beschrieb den Treffer als sauber herausgespielte Aktion: „Das erste Tor war nach einer guten Seitenverlagerung, mit einem Dribbling ins Zentrum und einem Ball hinter die Kette, den unser Spieler dann sehr sehenswert ins Tor gebracht hat.“ Mit dieser Führung ging Peuerbach auch in die Pause.


Kurze Wackler nach der Pause, dann fällt das 2:0

Ganz ohne heikle Phase verlief die Partie aus Sicht der Hausherren aber nicht. Der Trainer sprach offen an, dass seine Mannschaft direkt nach Wiederbeginn ihre schwierigsten Minuten hatte. „Zu Beginn der zweiten Hälfte haben wir ein bisschen Probleme mit individuellen Fehlern gehabt“, sagte Sulimani. Genau in dieser Phase zeigte sich auch, worauf Gunskirchen aus war. Der Gegner wollte, so schilderte es der Peuerbach-Trainer, vor allem über Umschaltmomente kommen und lauerte auf Fehler. Peuerbach ließ sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen, fing sich wieder und blieb in der Spur. In der 71. Minute fiel dann das 2:0, das über die Seite vorbereitet wurde. „Das zweite Tor war über die Seite, eine Flanke, was dann zum Eigentor geführt hat“, erklärte Sulimani. Als Eigentorschütze zum 2:0 wurde Stefan Milojevic geführt.

Viel Kontrolle mit Ball, ordentliches Arbeiten gegen den Ball

Für Sulimani war der Unterschied zwischen beiden Teams nicht an einer einzigen Szene festzumachen, sondern an der Linie über das gesamte Spiel. „Ich glaube einfach, dass wir unsere Spielidee im Ballbesitz umgesetzt und auch zum richtigen Moment die Tore gemacht haben“, fasste er zusammen. Damit meinte er nicht nur die beiden Treffer, sondern auch den gesamten Auftritt seiner Mannschaft. „Grundsätzlich waren wir im Ballbesitz gut, aber auch im Spiel gegen den Ball ganz gut“, sagte der Trainer. Dazu komme, dass die Mannschaft die Vorgaben „relativ gut umgesetzt“ habe. Gerade weil zum Ende des Herbstes die Kräfte nicht mehr bei allen im Überfluss vorhanden seien, wertete Sulimani diesen Auftritt besonders positiv. Sein Fazit fiel deshalb klar aus: „Über das ganze Spiel gesehen muss man der Mannschaft ein Kompliment machen, weil sie einfach alles gut umgesetzt hat.“

Respekt für Gunskirchen und ein Heimsieg mit Wert für die Tabelle

Den Gegner redete der Peuerbach-Trainer trotz der Niederlage keineswegs klein. Sulimani bescheinigte Gunskirchen „eine sehr gute, junge Mannschaft“, die gegen den Ball gut gearbeitet habe und im Umschalten immer wieder Lösungen suche. Dazu komme, dass die Gäste einige junge Spieler mit individueller Qualität in ihren Reihen hätten. Umso mehr gefiel ihm, wie seine Elf die Partie am Ende herunterspielte. „Am Ende des Tages haben wir das heute souverän gelöst“, sagte er. Diskussionen rund um besondere Vorkommnisse gab es für ihn nicht, auch den Unparteiischen bewertete er ausdrücklich positiv. Für Peuerbach ist dieser 2:0-Heimsieg auch tabellarisch wertvoll: Nach 14 Runden stehen die Gastgeber mit 23 Punkten auf Rang vier, während Gunskirchen bei 17 Zählern auf Platz elf bleibt. Für die Peuerbacher war es damit ein Erfolg, der nicht nur wegen des Ergebnisses, sondern auch wegen der klaren Linie im Spiel Gewicht hat.

Landesliga West: Peuerbach : Union Humer Gunskirchen - 2:0 (1:0)

  • 71
    Eigentor durch Stefan Milojevic 2:0
  • 37
    Strahinja Macanovic 1:0