Der SK BMD Vorwärts Steyr war DAS Team der Hinrunde in der LT1 OÖ-Liga. Nach dem bitteren Abstieg aus der Regionalliga und zahlreichen Kaderveränderungen im Sommer fand sich die Mannschaft im Rekordtempo, ließ ein Rädchen ins andere greifen und sorgte umgehend für richtig Bewegung auf dem Punktekonto. Der beachtliche Arbeitsnachweis: 12 Siege in 15 Partien, lediglich eine Niederlage und 8 Gegentreffer, Platz 1 mit einem durchaus komfortablen Vorsprung von 4 Zählern auf den ersten Verfolger. Der SKV gilt ergo als der heißeste Anwärter auf den Titel und die damit zusammenhängende Regionalliga-Rückkehr. Ligaportal.at sprach mit Erfolgscoach Taner Ari.

Ligaportal: Im Herbst reichte es insgesamt zu ganz starken 38 Punkten. Wie lauteten die Erfolgsfaktoren?
Ari: „Wir haben als Mannschaft relativ schnell zusammengefunden. Wir haben zudem erfahrene Spieler dazubekommen. Somit konnten wir am Platz zeigen, was wir uns vorgenommen haben. Die Kompaktheit und die defensive Stabilität waren wichtig. Was Offensive und Defensive betrifft, haben wir uns gegenseitig unterstützt. Die Blöcke haben gut zusammengearbeitet.“
Ligaportal: Als Herbstmeister seid ihr logischer Top-Favorit auf den Titel. Wie steht ihr zum Thema Regionalliga?
Ari: „Steyr ist immer für die nächste Liga bereit. Wir wollen in die Regionalliga zurückkehren. Dafür müssen wir in den 15 Spielen der Rückrunde abliefern. Dann werden wir schauen, was rauskommt.“
Ligaportal: Wer sind die heißesten Konkurrenten im Titelrennen?
Ari: Bad Leonfelden ist Zweiter. Wir haben relativ früh in der Saison gegen sie gespielt. Zuhause hatten wir sie im Griff. Sie haben danach aber gut reingefunden und eine gute Serie gestartet. Sie haben super Fußballer in den eigenen Reihen. Das haben wir damals schon gesehen. Das ist eine gute Mannschaft, die um den Aufstieg mitspielen kann. Nach Bad Leonfelden folgen in der Tabelle weitere starke Teams wie Friedburg, Edelweiss oder Ostermiething.“
Ligaportal: Wie sieht es mit Wintertransfers in Steyr aus? Wird es personelle Veränderungen geben?
Ari: „Wir wollen nichts tun. Es kann sein, dass es einen Abgang geben wird. Grundsätzlich sehen wir aber keinen Bedarf. Die Spieler haben es selbst geschafft, dass wir in dieser Position sind. Sie sollen im besten Fall im Sommer dann die Früchte des Erfolgs ernten. Das ist mein Gedanke.“
Foto: Waldbauer