Insbesondere dank einer wirklich starken Phase zwischen Mitte September und Mitte Oktober sowie dank der wiedergewonnenen Heimstärke überwintert der SV Zebau Bad Ischl im unteren Mittelfeld der LT1 OÖ-Liga – mit einem durchaus komfortablen Vorsprung auf die akut abstiegsbedrohten Ränge. Im Frühjahr will man prompt für Bewegung auf dem Punktekonto sorgen, um den Klassenerhalt ein weiteres Mal zu realisieren und den Verbleib eines absoluten Traditionsvereins in der höchsten Spielklasse des Bundeslandes sicherzustellen. Ligaportal.at sprach zum Jahreswechsel mit Andreas Aster, der im Laufe des Herbstes den Cheftrainerposten angetreten hatte.

Ligaportal: Du wirst auch in die Rückrunde als Headcoach des SV Bad Ischl gehen. Auf welche Dauer der Zusammenarbeit hast du dich mit dem Verein geeinigt?
Aster: „Ich werde in der Rückrunde fix das Team betreuen. Im Sommer werden wir dann wieder Gespräche führen. Beide Seiten haben bewusst diesen Zeitpunkt gewählt. Bei mir ist es so, dass die Arbeit im Vordergrund steht. Ich weiß noch nicht, wie es sich zeitlich ausgehen wird. Für das Frühjahr haben wir jetzt eine tolle Lösung gefunden: Mit Markus Sturm, der bislang die 1b betreut hat, habe ich einen super Co-Trainer, der mich vertreten kann, wenn ich beruflich in Wien bin.“
Ligaportal: Welche Bilanz der Hinrunde ziehst du?
Aster: „Insgesamt war sie durchwachsen. Wir hatten einen schlechten Start. Dann gab es zwischenzeitlich viele Lichtblicke. Am Schluss hat man gemerkt, dass uns doch etwas die Luft ausgeht, wenn gewisse Spieler aufgrund von Verletzungen oder Krankheiten fehlen und der Kader dann nicht so breit aufgestellt ist.“
Ligaportal: Wird sich der Kader in den kommenden Wochen verändern?
Aster: „Es gibt noch nichts Spruchreifes. Eventuell werden uns ein bis zwei Spieler verlassen und ein bis zwei Neuzugänge kommen. Da werden bereits Gespräche geführt.“
Ligaportal: Was schenkt dir Hoffnung, dass der Klassenerhalt schlussendlich realisiert werden kann?
Aster: „Wir haben ein super Teamgefüge – von jung bis alt und von international bis national. Jeder ist sich der Lage bewusst, in der wir uns befinden. Die Spieler bereiten sich jetzt schon darauf vor. Sie ziehen das Heimprogramm sehr motiviert durch, bevor wir dann am 12. Jänner in die Vorbereitung starten. Im Frühjahr wollen wir angreifen. Im Herbst haben wir ein Punkteziel definiert und dieses haben wir knapp verfehlt. Wir wollen in der Rückrunde daher etwas gutmachen.“
Foto: Haslinger