14 Zähler sammelte der SV Zebau Bad Ischl in der Hinserie der LT1 OÖ-Liga und überwintert somit im unteren Tabellenmittelfeld. Aktuell feilt man am Kader fürs Frühjahr, um in der zweiten Saisonhälfte, wie schon in den vergangenen Spielzeiten, den Klassenerhalt zu fixieren. In dieser Hinsicht setzte man nun einen wichtigen Schritt – mit einer zweifachen Rückholaktion. Marko Kracun und Amer Mekan kehren ins Salzkammergut zurück.
Nur ein halbes Jahr benötigte Marko Kracun, um nach seiner Verpflichtung in der vergangenen Winterübertrittszeit in Bad Ischl einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Der 20-Jährige zeigte eine ganz starke Rückserie und war somit ein entscheidendes Puzzleteil, wenn es darum ging, als abgeschlagener Tabellenletzter der Hinserie mit einem wahren Kraftakt den Ligaverbleib zu realisieren. Im Sommer folgte dann der Wechsel zur ASKÖ Oedt, wo er für die 1b in der OÖ-Liga zwölf Hinrundeneinsätze verbuchte und dabei vier Mal traf. Nun also die Rückkehr nach Bad Ischl. „Marko hat sich hier wohlgefühlt und hatte einen enormen Anteil am Klassenerhalt in der vergangenen Saison. Der Kontakt ist nie abgerissen. Er ist vielseitig einsetzbar – in der Defensive wie in der Offensive. Das ist einfach ein toller Typ, der immer Freude versprüht, wenn er kicken darf“, lobt sein neuer Trainer Andreas Aster die Vorzüge des Serben.
Auch Amer Mekan fand in dieser Wintertransferperiode wieder seinen Weg zurück ins Salzkammergut. Der 23-Jährige entstammt der Jugend des SV Bad Ischl, sammelte mit seinem Stammverein Erfahrungen in der OÖ-Liga und war im vergangenen halben Jahr beim Konkurrenten SV sedda Bad Schallerbach aktiv. „Wir alle wissen, was wir von Amer bekommen. Das ist ein begnadeter Futsal-Spieler mit einem feinen Charakter und ein starker Linksfuß, der unsere Qualität erhöht und den Konkurrenzkampf anheizt“, betont Aster.
Vier Akteure stehen dem SV Bad Ischl in der Rückserie nicht mehr zur Verfügung. Während sich Bernard Majic der ASKÖ Gosau anschloss, Paul Höllinger zum SK Strobl wechselte und Ardit Neziri in Zukunft für den SV Bad Goisern aktiv ist, zog es den jungen Keeper Niklas Radner zum Ligakonkurrenten Union Gschwandt.