Um die Performance der Kaderspieler stetig zu verbessern und in einem weiteren Schritt die kollektive Qualität zu erhöhen, setzt die SPG Algenmax Pregarten aus der LT1 OÖ-Liga hochmoderne Messgeräte ein, die in Österreich sonst nur für renommierte Bundesligisten wie Red Bull Salzburg, Sturm Graz, Austria, Rapid, Blau-Weiß Linz oder den LASK verfügbar sind. Die Pregartner arbeiten hierfür mit Thomas Berger, Physiotherapeut von Blau-Weiß Linz, zusammen. Ein namhafter Neuzugang soll umgehend von jenen Testsystemen profitieren.

In diesen Tagen finden in Pregarten unter Physio Thomas Berger die Kraftmessungen mit hochmodernen Instrumenten mit jedem Kaderspieler statt. Das Ziel lautet dabei, die Leistung zu steigern und Verletzungen vorzubeugen. „Es geht darum, Dysbalancen und Potentiale zu ermitteln und den Spielern durch individuelle Trainingspläne die Möglichkeit zu geben, punktgenau daran zu arbeiten“, betont Pregarten-Trainer Robert Lenz. Ein weiterer zentraler Punkt in Pregartens Trainingssteuerung ist die „Onfield Reha“ – ein Screening, mit dem verletzte Akteure zum richtigen Zeitpunkt, mit der richtigen Intensität wieder ins Training eingegliedert werden sollen. Ein prominenter Winterneuzugang, der seine Qualität in der OÖ-Liga in der Vergangenheit bereits eindrucksvoll unter Beweis stellte, soll dadurch bestmöglich betreut werden, um ihn zeitnah match-fit zu bekommen.

Der in der Offensive variabel einsetzbare Toprak Galitekin verstärkt die Reihen der SPG in der Rückserie. Der 25-Jährige, der auch über reichlich Regionalliga-Erfahrung verfügt, war zuletzt für den SK Bischofshofen aktiv und kennt die OÖ-Liga aus mehreren Engagements bei der DSG Union Perg. „Toprak soll von der Onfield Reha profitieren. Ein Grund, warum wir ihn verpflichtet haben, ist diese Zusammenarbeit mit Thomas Berger. Toprak kommt aus einer komplizierten Verletzung. Eigentlich war es nur eine Meniskus-Verletzung, er hat bei der Arthroskopie aber leider einen Keim bekommen und ist dadurch so lange ausgefallen. Er ist ein absoluter Unterschiedsspieler. Wir werden ihn langsam ans Mannschaftstraining heranführen und gehen davon aus, dass er ab der 6. Frühjahrsrunde, Mitte April, fit und einsatzbereit ist“, informiert Lenz. Ursprünglich wollte die SPG Pregarten im Winter noch einen Innenverteidiger verpflichten, der Transfer klappte jedoch aus organisatorischen Gründen nicht. „Dann hat sich die Möglichkeit mit Toprak ergeben. Ich denke, dass dieser Transfer sehr sinnvoll ist, weil uns dieser Spieler einfach besser macht“, weiß Lenz.
Drei Testmatches absolvierte der Tabellendreizehnte der OÖ-Liga bereits. Einem 1:0 gegen die ASKÖ Schwertberg und einem torlosen Remis gegen den SK St. Magdalena ließ man einen 3:1-Erfolg gegen den Herbstmeister der Bezirksliga Nord aus Naarn folgen. Was in allen drei Partien umgehend auffiel: Die Pregartner zeigten sich dominant und kreierten eine Vielzahl an Gelegenheiten. Was die Chancenauswertung betrifft, hat man aber zweifelsohne noch Luft nach oben. „Wichtig ist, dass wir im Spiel mit dem Ball und im Positionsspiel einen Schritt nach vorne gemacht haben“, freut sich Coach Lenz.
Foto: SPG Pregarten