Wenige Kaderveränderungen gibt es bei der DSG Union HABAU Perg in der aktuellen Wintertransferperiode. Beim Tabellenvierten der LT1 OÖ-Liga steht ein Abgang einem Neuzugang gegenüber. Unterdessen bestritten die Perger schon zwei Vorbereitungsspiele. Ein Rückblick, Einblick und Ausblick mit Trainer Jürgen Prandstätter.

Mit zwei Teams aus der 1. Landesliga Niederösterreichs bekam es die DSG Union Perg in der jüngeren Vergangenheit zu tun. Der Truppe aus St. Peter/Au unterlag man mit 2:4, gegen die SG Ardagger/Neustadtl setzte es eine 1:4-Niederlage. „Wir arbeiten in der Vorbereitung sehr intensiv. Die Ergebnisse sind überschaubar. Wir nehmen darauf aber auch keine Rücksicht. Sie stehen zurzeit absolut nicht im Vordergrund. Es geht vielmehr um die körperliche Weiterentwicklung“, betont Coach Prandstätter, der trotzdem erste wichtige Erkenntnisse aus den beiden Tests ziehen konnte. Die Gegentore habe seine Truppe etwa viel zu einfach kassiert. „Das müssen wir auf jeden Fall wieder verändern. Wir wissen aber auch, warum es passierte“, ergänzt der Trainer.
Während Valentyn Plutenko (zu USV Oed/Zeillern) im Frühjahr nicht mehr zur Verfügung steht, verstärkten sich die Perger mit Talent Moritz Füricht (von der ASKÖ Perg). Der Youngster hinterließ bislang einen sehr positiven Eindruck. „Er ist willig, ehrgeizig und technisch sehr gut. Was Körperlichkeit und Tempo betrifft, wird er jetzt den nächsten Step gehen“, weiß Prandstätter. Weitere Kaderveränderungen sind in Perg nicht mehr geplant.
Zum Start der Rückserie in der OÖ-Liga warten auf den Tabellenvierten die Gegner ASKÖ Oedt 1b, SPG Pregarten und SV Bad Ischl. „Das wird hochintensiv. Bei Oedt weiß man nie, was passiert. Dann folgt Pregarten zuhause. Ein Derby hat immer eigene Gesetze. Wir wissen, wie schwer wir uns immer in Bad Ischl getan haben“, sagt Prandstätter. Fakt ist, dass die nunmehrige Konstellation mit den Auswärtsmatches in Oedt und Bad Ischl fordernder ist als jene im Herbst. Damals hatte man alle drei Spiele auf souveräne Art und Weise für sich entscheiden können. Die Perger starteten sogar eine fünf Matches andauernde Siegesserie – inklusive Platz eins in der Tabelle.
Foto: Rumetshofer