OÖ-Liga

Union Gschwandt angelt sich Mittelfeldtalent von den Jungen Wikingern Ried

Die Union Unis Gschwandt, welche die Hinserie in der LT1 OÖ-Liga auf dem vorletzten Platz abschloss, bastelt weiter am Kader für das Frühjahr. Unter Neo-Coach Lukas Huemer will man mit einem etwas veränderten Spielermaterial in der zweiten Saisonhälfte den Klassenerhalt realisieren. Nun gab man die Verpflichtung eines hochinteressanten Mittelfeldakteurs bekannt, der bereits Regionalliga-Erfahrung vorweisen kann. Es ist der insgesamt vierte Winterneuzugang.

 

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Dynamik und Unbekümmertheit

Von den Jungen Wikingern Ried, mit denen er im zurückliegenden Herbst erste Einsatzminuten in der Regionalliga sammeln konnte, wechselt Jonas Rohner zum Tabellenvorletzten der OÖ-Liga. Der 18-Jährige gilt als physisch starker Spieler, der im Zentrum oder am Flügel agieren kann. „Durch seine Dynamik und Unbekümmertheit ist er auch torgefährlich. Er konnte schon zwei Treffer erzielen“, betont Gschwandt-Trainer Lukas Huemer. Vor Rohner, der in der Rieder Akademie ausgebildet worden war, verstärkte sich die Union Gschwandt in diesem Transferwinter bereits mit Niklas Radner (vom SV Bad Ischl), Ahmet Trejic (aus Gmunden) und Selman Neziri (vom SK Bad Wimsbach).

 

Positives Zwischenfazit

Die Mannschaft hat bereits eine erste intensive Phase der Vorbereitung hinter sich. „Alles läuft nach Plan. Die Jungs ziehen super mit und auch die Leistungen in den Testspielen waren über weite Strecken in Ordnung“, informiert Huemer. Nach einem 3:2-Sieg gegen Viktoria Marchtrenk holte man ein beachtliches 3:3 gegen den Regionalligisten aus Wallern. Zuletzt schlug man die Truppe aus Ohlsdorf mit 2:0. „Der Schwerpunkt liegt im Spiel gegen den Ball und im Umschalten bei Ballgewinn. In der defensiven Stabilität konnten wir schon deutliche Fortschritte erzielen. Wir sind wesentlich kompakter und verteidigen diszipliniert aus unserer Grundordnung. Weitere Themen sind das Verteidigen von Flanken und Standards“, sagt Huemer. Dass seine Truppe auch physisch auf einem guten Weg ist, zeigte insbesondere der Test gegen das Team aus Wallern, als man trotz einer dünnen Personaldecke in der Schlussphase noch nachlegen und einen 0:2-Rückstand drehen konnte – ein Kraftakt, der für die Moral wichtig ist. „Im Herbst sind wir nach Rückschlägen immer wieder eingebrochen. Es ist wichtig, dass wir nach Gegentreffern den Kopf nicht verlieren, am Matchplan festhalten und an unsere Chance glauben“, ergänzt der Coach.

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Aktuell auf Trainingslager

Die kommenden Tage sollen dafür genutzt werden, um das bereits Erarbeitete zu festigen und zu intensivieren. Zudem will man während des Trainingslagers im Burgenland, zu welchem man am heutigen Donnerstag aufbrach, als Team noch enger zusammenrücken. „Wir arbeiten hier weiter am offensiven Umschalten, um diese Situationen noch klarer und zielstrebiger zu Ende zu bringen. Wir sind auf dem richtigen Weg, haben aber noch viel Arbeit vor uns, um unser Ziel zu erreichen“, weiß Huemer.

 

Foto: Union Gschwandt