Die Wintertransferperiode beim SV Zebau Bad Ischl, der auf Platz zwölf der LT1 OÖ-Liga aufscheint, war geprägt von Rückholaktionen. Nachdem man sich bereits mit Marko Kracun (von der ASKÖ Oedt) und Amer Mekan (vom SV sedda Bad Schallerbach) verstärkt hatte, stieß auf der Zielgeraden der Übertrittszeit ein weiterer Akteur zur Truppe, der eine Vergangenheit in Bad Ischl hat.
Für das Mittelfeld holte der Verein aus dem Salzkammergut in den letzten Tagen des Transferfensters noch Matthias Eisl, der zuletzt für den SK Strobl aktiv war. Dorthin war der 30-Jährige im Sommer 2024 gewechselt. Zuvor spielte er bereits zwei Jahre für den SV Bad Ischl in der OÖ-Liga. „Matthias Eisl ist ein weiterer Rückkehrer. Das ist ein erfahrener defensiver Mittelfeldspieler mit Führungsqualitäten“, informiert Bad Ischls Trainer Andreas Aster. Insgesamt stehen in Bad Ischl nun den drei Neuzugängen vier Abgänge gegenüber.
Zwei Mal stand die Zebau-Elf bislang in Vorbereitungsspielen auf dem Platz – jeweils gegen Teams aus der Salzburger Liga. Einem 1:0-Erfolg gegen die Union Henndorf ließ man ein 2:1 gegen den SAK 1914 folgen. Gegen die Truppe aus Henndorf sorgte Kapitän Rudolf Durkovic mit einem Treffer von der Mittellinie spektakulär für die spielentscheidende Szene. Beim Erfolg gegen den SAK 1914 musste man auf namhafte Stammkräfte verzichten. Stattdessen bekamen junge Talente die Möglichkeit, sich zu präsentieren – und nutzten diese Chance auch. Für die Treffer sorgten Neuzugang Marko Kracun und Filip Halgos. „Es war ein guter, intensiver Test gegen einen starken Gegner. Wie schon im ersten Vorbereitungsspiel gab es wieder junge Debütanten“, berichtet Coach Aster. Am kommenden Freitag testet der SV Bad Ischl erneut, wenn es mit dem USK Anif gegen die nächste Mannschaft aus der Salzburger Liga geht.
Die Aster-Elf startet mit einem Heimspiel gegen den SV Grün-Weiß Micheldorf am 7. März in die Rückserie der OÖ-Liga – ein Match, dem eine brutale Wichtigkeit zukommt, um sofort wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg zu sammeln und den direkten Konkurrenten im Zwischenklassement klar auf Distanz zu halten. Zudem hat die Zebau-Elf noch eine Rechnung offen mit dem Ligadino, nachdem es im Herbst eine empfindliche 0:1-Niederlage gesetzt hatte. Es war der bislang einzige volle Erfolg des Tabellenletzten aus dem Kremstal. In unmittelbarer Folge warten auf den SV Bad Ischl die Gegner SU St. Martin/M. und DSG Union Perg. Auch gegen diese beiden Teams hatte man im Herbst keinen Sieg zustande gebracht.