Die 9. Runde der LT1 OÖ-Liga ist Geschichte. Sie ging an diesem Wochenende über die Bühne und brachte spektakuläre Matches sowie wichtige Erkenntnisse in Sachen Zwischenklassement mit sich. Ligaportal.at blickt in der Analyse noch einmal zurück.

Die Union Mondsee ist zurück an der Tabellenspitze! Auf eigener Anlage wies man die SPG Pregarten mit 4:0 in die Schranken und fixierte damit Saisonsieg Nummer sieben. Prompt schob man sich im Ranking am SV Friedburg 1960 vorbei, der eine völlig überraschende 0:6-Klatsche in St. Valentin kassierte. Bis dato war man das einzige noch ungeschlagene Team gewesen. Absolut unerklärlich daher, warum man sich plötzlich nicht ligatauglich präsentierte. Auf Rang drei behauptete sich der FC Andorf, der eine tolle Moral zeigte und nach einem 0:1-Pausenrückstand noch mit 3:1 in Ostermiething gewann.
Unmittelbar dahinter folgt auf Position vier die SPG Edelweiss/Neue Heimat, die sich mit 3:0 in Vöcklamarkt durchsetzte. Es war der zweite volle Erfolg am Stück und der fünfte Sieg in den vergangenen sechs Partien. Nach der 1:3-Niederlage in Andorf ist der Tabellenfünfte DSG Union Perg wieder zurück in der Erfolgsspur. Ein insgesamt einseitiges Derby gegen die SU St. Martin/M. entschied man mit 3:0 für sich. Auch der SV Grün-Weiß Micheldorf sorgte an diesem Wochenende für positive Schlagzeilen. Durch den 4:2 Heimerfolg gegen den SV Bad Ischl hat man bereits starke 16 Punkte auf dem Konto. In der gesamten Vorsaison waren es lediglich drei mehr gewesen. Die größte Sensation des Matchtags lieferte der Aufsteiger aus St. Valentin, der dank hoher taktischer Disziplin, Intensität sowie Effizienz den Spitzenreiter aus Friedburg mit 6:0 abschoss und sich auf Tabellenplatz sieben verbesserte. Es war der zweite volle Erfolg unter Neo-Trainer Adnan Kaltak.
Immer weiter von der kritischen Zone des Rankings distanziert sich der Aufsteiger SV Gmundner Milch. Am vergangenen Freitag setzte man sich mit 3:2 gegen einen weiteren Liganeuling aus Garsten durch. Der dritte Heimsieg in Folge beschert dem amtierenden Meister der Landesliga West Tabellenrang elf – die beste Platzierung im bisherigen Saisonverlauf. Kritisch bleibt die Lage unterdessen für die SPG Pregarten und die SU St. Martin/M., die nach den angesprochenen Pleiten weiterhin ein tristes Dasein im Tabellenkeller fristen – mit lediglich vier Punkten.
Foto: Alexander Rothbacher