Die 12. Runde der LT1 OÖ-Liga ist Geschichte. Sie ging an diesem Wochenende über die Bühne und brachte spektakuläre Matches sowie wichtige Erkenntnisse in Sachen Zwischenklassement mit sich. Ligaportal.at blickt noch einmal zurück.

Während der Leader aus Mondsee in St. Martin/M. stolperte und nicht über ein 0:0 hinauskam, erledigten zwei Verfolger ihre Hausaufgaben gewissenhaft und rückten mit Siegen an den Spitzenreiter heran. Der neue Zweite aus Andorf, der in einer dramatischen Partie die Union Gschwandt mit 3:2 niederrang, ist jetzt punktegleich mit dem Tabellenführer. Lediglich zwei Zähler dahinter folgt der neue Dritte SV Friedburg 1960. Die Braunauer schlugen den SV Grün-Weiß Micheldorf mit 3:1 und sorgten somit nach drei Matches ohne vollen Erfolg wieder für positive Schlagzeilen. Am kommenden Samstag reisen die Friedburger dann zum Kracher der Runde nach Mondsee.
Auf Position fünf schob sich mit dem ASK St. Valentin das aktuell formstärkste Team der Liga vor. Die besser klassierte SPG Edelweiss/Neue Heimat schlug man auswärts sensationell mit 3:1 und feierte somit den vierten Sieg en suite. Unmittelbar dahinter folgt die DSG Union Perg, die ein weiteres Mal den Beweis antrat, dass man über eine brutale Heimstärke verfügt. Nach dem 1:0 gegen den UFC Ostermiething bleibt die Bilanz auf eigener Anlage ausgezeichnet: 0 Niederlagen, 0 Gegentore. Neunter bleibt die SPG Weißkirchen/Allhaming, die Comeback-Qualitäten zeigte und den SV Garsten nach einem 0:1-Rückstand noch mit 2:1 bezwang. Es war der insgesamt vierte Saisonsieg der Zebras.
Von der kritischen Zone des Rankings entfernte sich der SV Bad Ischl, der die UVB Vöcklamarkt mit 2:1 bog und durch den ersten Sieg unter Neo-Trainer Peter Halada neuer Tabellenzwölfter ist. Ein absoluter Gewinner des untersten Tabellendrittels ist auch die SPG Pregarten, die auf eigener Anlage den SV Gmundner Milch mit 3:1 in die Schranken wies und nach dem zweiten vollen Erfolg in dieser Spielzeit drei Punkte Vorsprung auf das absolute Tabellenende hat. Dort scheint weiterhin die SU St. Martin/M. auf. Diese setzte aber in Runde 12 mit dem erwähnten Remis gegen den Spitzenreiter ein Ausrufezeichen.
Foto: Bodenhofer