Der
neue Trainer Harry Gschnaidtner sah seine Elf vom Start weg bissig und
kampfbetont agieren. Bereits nach wenigen Minuten gelang dem erst
17jährigen Philipp Eder auch die Führung. Der Titelkandidat aus
Sattledt tat sich lange Zeit enorm schwer, konnte auch keine Akzente
setzen. Als Thomas Arnitz, der erst nach dem Aufwärmen einem Einsatz
zustimmte, obwohl ihm sein Knie noch Probleme bereitet, den Ausgleich
erzielte, dachte man an die Wende. Nach dem Wechsel gingen aber die
Heimischen nach einem Fehler von Torwart Turner, durch Nicolae Mates
erneut in Führung. Erst nach dem Platzverweis von Peter Holzner in der
65. Minute nahm Sattledt das Heft in die Hand und hatte auch einige
gute Möglichkeiten. Es dauerte aber bis kurz vor Schluss, ehe erneut
Thomas Arnitz den abermaligen Ausgleich fixierte. In der Nachspielzeit
sorgte der zuvor eingewechselte Dieter Aichmayr sogar noch für den
nicht mehr erwarteten Sattledter Sieg.
"Wir hatten mit der kampfbetonten und teilweise überharten Spielweise von Traun unsere Probleme. Erst in Überzahl konnten wir auch optisch eine Überlegenheit erspielen. Am Ende war der Sieg sicher nicht ganz unverdient, aber wir hatten wirklich sehr viel Glück", meint Funktionär Wolfgang Böhm. Der Trauner Sportchef Thomas Schurer war nach dem Spiel natürlich sehr enttäuscht. "Wir haben gut gespielt und sind zweimal auch verdient in Führung gegangen. Auch nach dem Ausschluss hatte ich das Gefühl, wir könnten das Ergebnis über die Zeit bringen. Am Ende wurde eine besonders kämpferisch starke Leistung unserer Mannschaft nicht belohnt. Zumindest ein Remis hätten wir uns verdient und wäre auch gerechter gewesen".
Die
LASK Amateure, die bekanntlich vor der Saison mit dem ESV Wels eine
Spielgemeinschaft eingegangen sind, kamen zu einem sicheren 2:0 Sieg
über die DSG Union Perg. Die jungen Schwarz-Weißen nahmen sofort das
Heft in die Hand, dominierten klar und gingen auch bald durch Benjamin
Freudenthaler in Führung. Nach dem Wechsel war es nicht viel anders,
die Köglberger-Elf hatte aber durch Großalber eine große
Ausgleichsmöglichkeit. Danach sorgte erneut Freudenthaler für die
endgültige Entscheidung. "Trainer Klaus Lindenberger hat das junge Team
optimal eingestellt. Die Mannschaft war technisch klar überlegen und
hätte eigentlich höher gewinnen müssen", so der sportliche Leiter
Gerald Dickinger. Auch sein Perger Kollege Franz Derntl sah es nicht
anders. "Die erste Halbzeit haben wir einfach verschlafen. Danach
konnten wir das Match offener gestalten, aber der LASK-Sieg geht in
Ordnung. Unsere Mannschaft hat noch einige Probleme, es wird noch etwas
dauern bis wir das vorhandene Potenzial auch umsetzen können. Ich bin
aber durchaus optimistisch".
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