Nach dem 1:5 im Cup gegen Wels und der Heimpleite zum Ligaauftakt
gegen
Blau-Weiß haben es die Tauben vom Dach des Stiftes gegurrt, dass sich
St.
Florian heuer schwer tun wird. Doch "Willy, the Coach" Wahlmüller und
"Andy,
the Creative" Hofmann haben im Zusammenwirken mit dem
fußballerischen
Götterboten Hermes die Fußballwelt selbst bei den auch St.
Florian nicht
verschonenden Suderanten wieder gerade gerichtet. Danach
kam die eine Hälfte der Zwillings-Zaubermäuse, Daniel G(r)uselbauer,
wie sein
Namenskollege aus der Löwengrube und bombte das zweite Tor, dass
Sturm zum
Putscherl verblasste.
Und als Patrick "Lachi" Lachmayr noch eins
drauflegte,
war allen zum Lachen zumute und die Überraschung bei einem der
Titelfavoriten
perfekt. Andy Hofmann, der kreative Leithammel der Elf, der bei
Fortsetzung seiner
Profikarriere durchaus heute noch bei jedem Bundesligisten
als
Spielgestalter wirken könnte, würde nie laut heraussagen, was er im
Kopf
längst weiß: "St. Florian wird noch alle überraschen, wenn die Jungen
erst
einmal ihr Netzwerk am Rasen enger geknüpft haben." Er wird mir nicht
böse
sein, wenn ich das behaupte.
Luft haben sie alle für zwei, mit
Willy Wahlmüller einen Supercoach und mit
dem ewig einfallsreichen Haudegen
Hofmann einen idealen Lenker, der ihnen
erzählen kann, wie er mit 19 beim
Bundesliga-Debüt für den FC Linz dem LASK einen Hammer aus 25 Meter - oder
waren es mehr? - eingebaut hat. Der Autor
hat damals als Stadionsprecher fast
das Mikro verschlungen. Als Leitfigur
und verlängerter Arm des Trainers am
Feld ist "Hoffi" neben all den Joungsters
also auch eine Hoffnung bei den
Florianern. Er beweist, dass man das mit
seinem "Alter" auch sein kann. Er
wird gebraucht. Andererseits: Wie es
aussieht, brauchen die Floriani-Jünglinge
keinen GriSu, den Feuerwehrmann,
denn in Florian gibt es kein Feuer am
Dach...
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