Ungeschlagen hatte der Aufsteiger SPG FC Illumina Andorf/Sigharting die ersten fünf Runden der LT1 OÖ-Liga überstanden. An Matchtag sechs empfing man auf eigener Anlage die SU Strasser Steine St. Martin/M. – und konnte jene vorbildliche Serie prolongieren. Den Mühlviertlern fügte man beim 3:1 die insgesamt vierte Saisonpleite zu und bleibt selbst ganz nah dran an der Tabellenspitze (Spielbericht). Ligaportal.at sprach nach Abpfiff mit den Trainern beider Mannschaften.

„Nach einer super Aktion über die linke Seite und einem Stangenschuss von Fabian Glasner erzielte Florian Spitzer das frühe 1:0. Wir waren danach spielbestimmend, St. Martin hat oft nur reagiert. Die erste Halbzeit war sehr souverän von uns. Das 2:0 haben wir zum richtigen Zeitpunkt gemacht nach einem schönen Spielzug. Wir haben auch in der zweiten Hälfte gut begonnen und schnell das 3:0 erzielt. Im Verlauf des zweiten Durchgangs waren wir dann aber nicht mehr so griffig. Das Spiel ist dann etwas dahingeplätschert. Beim 3:1 hat uns St. Martin noch ausgekontert. Insgesamt war es ein hochverdienter Sieg. Wir waren heute aber nicht so präsent wie in den vergangenen Wochen. Es war ein richtungsweisendes Spiel für uns. Wir haben jetzt 14 Punkte. Nun folgt ein straffes Programm. Wir haben jetzt genug Selbstvertrauen. Am Freitag geht es auswärts gegen Friedburg. Vielleicht können wir da einen Punkt mitnehmen, wenn wir diszipliniert genug sind.“
„Andorf ist gleich am Aluminium gescheitert. Deren Führung in der 5. Minute war verdient. Wir hatten einen schlechten Start. Wir haben keine Zweikämpfe gewonnen und waren oft einen Schritt zu spät. Das 0:2 haben wir kurz vor der Halbzeit kassiert. In der zweiten Hälfte haben wir besser begonnen. Wir haben uns dann aber das 0:3 gefangen. Am Ende gelang uns noch das 1:3. Es war ein verdienter Sieg von Andorf – auch in dieser Höhe. Wir hatten keine zwingenden Chancen – so ehrlich muss man sein.“
FC Andorf – SU St. Martin/M.: 3:1
Die Besten: Thomas Kickinger (ZDMF, FC Andorf), Bernhard Öhlböck (ZDMF, FC Andorf)
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Foto: Reinhard Schröckelsberger