Spielberichte

Neuer Tabellenführer! SV Friedburg schiebt sich durch Last-Minute-Sieg gegen SU St. Martin/M. an die Spitze

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Der SV Lugstein Cabs Friedburg 1960 stellt die einzige noch ungeschlagene Mannschaft der LT1 OÖ-Liga – mit nur einem Punkt Rückstand auf den Leader aus Mondsee befindet sich die Öbster-Truppe auf absoluter Schlagdistanz zur Spitze. In Runde acht folgte nun die Auswärtsfahrt zum neuen Inhaber der roten Laterne, der SU STRASSER Steine St. Martin/M. Gegen das Schlusslicht feierten die Mannen aus dem Salzburger Grenzgebiet letztlich einen hart erkämpften Last-Minute-Erfolg und übernahmen aufgrund des Unentschiedens von Mondsee auch prompt die Tabellenführung. 

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Foto: Bodenhofer 


0:0 zur Pause 

Vor 300 Zuschauern entwickelte sich umgehend ein rasant geführtes Aufeinandertreffen, in der beide Mannschaften zunächst nicht mit Offensivaktionen geizten. Bereits in den ersten zehn Minuten fand man hier wie da zwei durchwegs vielversprechende Einschussmöglichkeiten vor, konnte diese jedoch nicht zu Zählbarem ummünzen. Im Anschluss beruhigte sich die Partie etwas, ohne aber an Kampf und Intensität zu verlieren. Dabei gelang es den im Keller festsitzenden Hausherren mit Herz, Leidenschaft und mannschaftlicher Geschlossenheit, mit dem vermeintlich übermächtigen Gegner Schritt zu halten, wenngleich die Öbster-Truppe die doch besseren, weil schlichtweg klareren Torchancen in Durchgang eins verbuchen konnte. Für einen Treffer sollte es aber in beiden Lagern vor der Pause nicht mehr reichen. 

Reitter sorgt in allerletzter Sekunde für Lucky Punch 

Der zweite Durchgang konnte dann in Sachen Unterhaltungswert nicht mehr wirklich mit den ersten 45 Minuten mithalten. Zwar ging es nach wie vor über weite Strecken offen hin und her, die ganz großen Hochkaräter blieben auf beiden Seiten jedoch aus. So bahnte sich schließlich eine absolut offene Schlussphase an, in der selbstredend beide Teams den Lucky-Punch ins Visier nahmen. Nachdem die Mannen in den finalen Minuten gleich mehrfach im letzten Drittel die notwendige Präzision beim letzten Pass oder dem Abschluss vermissen hatten lassen, stach schließlich der Gast aus dem Salzburger Grenzgebiet in der vierten Minute der Nachspielzeit mit gnadenloser Brutalität zu und sorgte so am Ende doch noch für die drei Punkte – und das eben am allerletzten Drücker: Jonas Reitter, einer der auffälligsten Akteure an diesem Nachmittag, verarbeitete einen hohen Ball technisch gekonnt, um ihn per Halbvolley im rechten oberen Eck gnadenlos zum 1:0-Siegestreffer zu versenken. 

Stimme zum Spiel

Ernst Öbster (Trainer SV Friedburg 1960): 

„Es war kein guter Auftritt von uns. Trotzdem müssen wir in der ersten Halbzeit zumindest in Führung gehen. Nach der Pause ist das Spiel dann so dahingeplätschert. Der Treffer in der Nachspielzeit ist natürlich glücklich. Ich glaube, dass wir einfach das zurückbekommen haben, was wir in Bad Ischl und Weißkirchen verabsäumt haben.“ 

Der Beste: Marius Lehner (IV, SV Friedburg)