Spielberichte

Keine Chance im Derby – St. Martin/M. muss sich Perg klar geschlagen geben

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Mühlviertel-Derby in der LT1 OÖ-Liga! Auf eigener Anlage empfing die DSG Union HABAU Perg den Tabellenletzten SU Strasser Steine St. Martin/M. Schlussendlich setzte sich der Favorit gegen einen insbesondere in offensiver Hinsicht erschreckend schwachen Kontrahenten mit 3:0 durch. Während die Perger den fünften Dreier in dieser Saison feiern, bleibt die SU St. Martin/M. nach der vierten Pleite in Folge Inhaber der roten Laterne.

 


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Blitzstart der Heimischen

Die DSG Union Perg hatte es heute besonders eilig und stellte bereits in der 2. Minute auf 1:0. Nach einem langen Ball ließ sich die Hintermannschaft der Gäste komplett überrumpeln bei einem Doppelpass von Mario Ebenhofer und Daniel Sinnmayer, woraufhin zweitgenannter Akteur gegen einen passiven Gegner zur so wichtigen Führung einschoss. Danach konnte der Tabellenletzte der DSG Union Perg zumindest in gewissen Zonen des Spielfelds die Stirn bieten. Was aber zweifelsohne den Unterschied ausmachte, war die Präsenz im vordersten Drittel. Während sich die SU St. Martin/M. praktisch über die gesamte Distanz enorm schwertat, gefährlich vor das Gehäuse des Kontrahenten zu kommen, kreierten die Perger weitere aussichtsreiche Gelegenheiten. Die offensive Harmlosigkeit der Gäste war heute besonders offensichtlich.

 

Prandstätter-Truppe legt zwei weitere Treffer nach

Nach Wiederanpfiff änderte sich an der Statik der Partie nichts: Die Gastgeber waren weiterhin das aktivere Team, auf den zweiten Treffer drückend. Die beste Chance in jener Phase hatte Stürmer Daniel Steinbauer, er konnte aber kein Kapital daraus schlagen. In Minute 59 erhöhte Ebenhofer vom Elfmeterpunkt auf 2:0, nachdem Offensivkollege Steinbauer im Strafraum des Gegners mit unerlaubten Mitteln gestoppt worden war. Die DSG Union Perg strahlte auch danach eine brutale Dominanz aus und sorgte durch sicheres und technisch hochwertiges Kombinationsspiel dafür, dass die SU St. Martin/M. keinen Fuß mehr in die Tür bekam. Man lief quasi nur noch hinterher und hatte selbst kaum mehr einen Ballbesitz, um in weiterer Folge kreieren, treffen, jubeln zu können. In der 90. Minute setzte Manuel Mühlbachler den Schlusspunkt eines insgesamt einseitigen Derbys. Er traf aus kurzer Distanz zum 3:0-Endstand.

 

Stimme zum Spiel:

Peter Wiesinger (Trainer SU St. Martin/M.):

„Wir haben auch in dieser Höhe verdient verloren. Wir hatten keine wirklichen Torchancen. Verletzungen und der Abgang von Marek Kalousek nagen an der Mannschaft. Wir lassen aber den Kopf nicht hängen.“

Die Besten: Mario Ebenhofer (ZOMF, DSG Union Perg), Daniel Steinbauer (ST, DSG Union Perg)

 

Foto: Rumetshofer