Spielberichte

Dank Treffer in der Nachspielzeit: DSG Union Perg krallt sich Zähler gegen SV Friedburg!

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Nach einem wahren Horrornachmittag inklusive 0:6-Abreibung gegen den ASK aus St. Valentin verlor der SV Lugstein Cabs Friedburg 1960 umgehend die wenige Tage zuvor übernommene Tabellenführung in der LT1 OÖ-Liga. Dementsprechend gewillt war man am Freitagabend, im Heimspiel gegen die DSG Union HABAU Perg umgehend wieder für Wiedergutmachung zu sorgen. Ein Vorhaben, das man letztlich allerdings nur bedingt in die Tat umsetzen konnte und sich schlussendlich mit einem 1:1-Remis begnügen musste. 

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Foto: Bodenhofer 


Eziekwe vergibt Penalty

Vor 250 Zuschauern erwischten die Friedburger klar den besseren Start in diese Partie, übernahmen umgehend das Kommando und einwickelten sich dementsprechend rasch zur deutlich torgefährlicheren Mannschaft. Auf der Gegenseite taten sich die Mühlviertler deutlich schwerer, an diesem Abend Fuß zu fassen und wirksamen Gegenmittel gegen das temporeiche Spiel der Öbster-Truppe zu finden. Schließlich sah sich der Gast nach ca. 26 Minuten durchwegs zurecht mit einem Rückstand konfrontiert, als man von den Heimischen gnadenlos ausgespielt wurde und Jonas Reitter schließlich souverän zum 1:0 einschoss. Nur wenige Augenblicke später fanden die Gastgeber dann durch Chinonso Emmanuel Eziekwe vom Kreidepunkt die nächste Top-Gelegenheit auf einen komfortableren Vorsprung vor, scheiterten dabei jedoch an einem stark reagierenden Gäste-Keeper namens Alexander Ebner. Eben jener Safe schien die Prandstätter-Schützlinge kurzerhand zu beflügeln, fand man doch im Anschluss deutlich besser ins Spiel – für den Ausgleich reichte es bis zum Pausenpfiff jedoch nicht. 

Ebenhofer sichert DSG mit Last-Minute-Treffer einen Punkt 

Nach dem Seitenwechsel bestätigte sich der bereits zuvor angeklungene Trend und so kippte die Partie schließlich endgültig zugunsten der Mühlviertler. Diese verstanden es nun, mit deutlich mehr Elan, Agilität und Griffigkeit im Ballbesitz dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken und zudem im letzten, entscheidenden Drittel konkreter zu werden. Dabei fand man nach einer guten Stunde durch Daniel Steinbauer, ebenfalls per Elfmeter, die Großchance auf den mittlerweile verdienten Ausgleich vor, vergab diese jedoch auch kläglich. Während die Friedburger zwar im Anschluss noch wenige, aber stets brandgefährliche offensive Nadelstiche setzte, rannten die Gäste demzufolge bis zum Schluss dem Rückstand nach. Schließlich war es Kapitän Mario Ebenhofer, der die DSG in der ersten Minute der Nachspielzeit doch noch jubeln ließ und das runde Leder unbeeindruckt zum späten 1:1 über die Linie bugsierte. 

Stimme zum Spiel

Jürgen Prandstätter (Trainer DSG Union Perg): 

„Grundsätzlich war es kein gutes Spiel von uns. Die erste Halbzeit verlief für uns gar nicht wie geplant. Nach der Pause waren wir dann wie ausgewechselt. Am Ende hätten wir das Spiel mit etwas mehr Spielglück auch gewinnen können. Gleichzeitig kann die Partie auch anders laufen, wenn Friedburg nach einer halben Stunde mit 2:0 führt. Ich glaube, dass man als Union Perg zufrieden sein kann, wenn man in Friedburg einen Punkt holt.“ 

Die Besten: Alexander Ebner (TW, DSG Union Perg), Mathias Hausberger (IV, DSG Union Perg)