Mit neun erzielten Treffern in den beiden letzten Pflichtpartien und neun von zwölf geholten Punkten im Zeitraum von vier Wochen befindet sich der ASK Case IH Steyr St. Valentin in der bis dato zweifelsohne besten Phase dieser Saison. Im Rahmen der 11. Runde der LT1 OÖ-Liga empfingen die Niederösterreicher nun die ebenfalls starke DSG Union HABAU Perg. Und auch gegen die Mühlviertler setzte der ASK letztlich seinen beneidenswerten Lauf fort, rang den Kontrahenten mit 2:1 nieder und zog damit in der Tabelle an diesem kurzerhand vorbei.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Dabei waren es die Prandstätter-Schützlinge aus Perg, die in diesem Aufeinandertreffen die erste dicke Möglichkeit auf die frühe Führung vorfanden – etwas dagegen hatte allerdings der heimische Keeper Elias Bogenreiter, der binnen weniger Sekunden gleich doppelt herausragend reagierte und seine Mannen damit vor einem denkbar ungünstigen Auftakt bewahrte. In weiterer Folge entwickelte sich dann ein absolut ausgeglichenes Aufeinandertreffen, in dem die ganz heißen Torchancen eher überschaubar blieben. Vor allem Standardsituationen sorgten hier wie da für eine gewisse Gefahr, Kapital schlagen konnte daraus aber im ersten Durchgang keine der beiden Mannschaften – torlos ging es in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel dauerte es dann nur wenige Augenblicke, ehe die Heimischen umgehend kurzen Prozess machten und durch Yusuf Efendioglu, der eine Flanke von der linken Seite unbedrängt per Kopf im Gehäuse unterbrachte, in Führung gingen. Doch die Gäste ließen sich davon keineswegs beeindrucken und waren praktisch im Gegenzug um die direkte Antwort bemüht – nachdem ein Treffer der Mühlviertler aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung aberkannt worden war, besorgte schließlich Andre Schmid in Minute 73 den zu diesem Zeitpunkt absolut verdienten Ausgleich. Allerdings brachte sich der Gast keine sechzig Sekunden darauf selbst um die Früchte der harten Arbeit und kassierten durch Marco Bühringer prompt wieder das 1:2. Zwar warf die DSG dann im Anschluss selbstredend nochmals alles nach vorne, blieb aber letztlich in der entscheidenden Zone zu wenig zwingend, um aus dieser Partie noch Zählbares mitzunehmen.
Jovica Sormaz (Sportlicher Leiter ASK St. Valentin):
„Wir hatten Glück, dass wir nicht nach wenigen Minuten gleich in Rückstand geraten sind. Das Unentschieden zur Pause war dann okay. Ich hatte heute immer das Gefühl, dass die Mannschaft, die den ersten Treffer macht, am Ende auch gewinnen wird. So ist es schließlich auch gekommen. Die Partie hätte natürlich jederzeit auch in eine andere Richtung kippen können.“
Die Besten: Pauschallob an die gesamte Mannschaft bzw. Elias Bogenreiter (TW, ASK St. Valentin), Marco Bühringer (LF, ASK St. Valentin)