Nach der 0:2-Pleite im Derby gegen den SV Friedburg verlor die zuvor neun Partien ungeschlagene Union Raiffeisen Mondsee kurzerhand die Tabellenführung in der LT1 OÖ-Liga. Nichtsdestotrotz ist der Herbstmeistertitel noch im Bereich des Möglichen. Unabdingbare Voraussetzung hierfür: Ein voller Erfolg in der heutigen Auswärtspartie gegen die DSG Union HABAU Perg. Allerdings verlief aus Sicht der Mondseer auch dieser Abend alles andere wie nach Wunsch, brachte man doch erneut die zweifelsohne vorhandenen Qualitäten nicht auf den Rasen und musste sich schlussendlich einem souverän auftretenden Kontrahenten mit 2:1 geschlagen geben (zum Spielbericht). Ligaportal.at bat nach der Begegnung den sportlichen Leiter der Union Mondsee, Johann Loibichler, um ein Statement.

Foto: Rumetshofer
Johann Loibichler (Sportlicher Leiter Union Mondsee):
„Nachdem bereits die letzten zwei, drei Wochen nicht wirklich optimal für uns gelaufen waren, wollten wir heute natürlich wieder unbedingt voll anschreiben. Das ist uns am Ende leider nicht gelungen. Es wirkt momentan so, als wäre uns der Flow vom ersten Meisterschaftsdrittel etwas abhandengekommen. Wir tun uns aktuell brutal schwer, aus dem Mittelfeld heraus zu Torchancen zu kommen. Da schaut unter dem Strich einfach zu wenig Konkretes dabei heraus. Alles in allem haben wir auch die nötigen Grundtugenden, die altbekannten Basics, nicht bzw. zu wenig auf den Platz gebracht. Es reicht einfach nicht, in einem Spiel nur 15 bis 20 Minuten richtig Fußball zu spielen – da gibt es auch nichts schönzureden. Wenn man aus den letzten vier Runden nur zwei Punkte holt, ist das natürlich sehr ernüchternd. Damit haben wir uns jetzt auch hinsichtlich der Meisterschaft keinen Gefallen getan. Nichtsdestotrotz haben wir nächste Woche noch ein Spiel, in dem wir noch einmal alles raushauen werden und das es einfach auch zu gewinnen gilt. Dann würden wir zumindest vorne dranbleiben und hätten im Frühjahr noch alle Chancen, um den Titel mitzuspielen.“
DSG Union HABAU Perg – Union Mondsee 2:1
Die Besten: Manuel Christof Mühlbachler (ST, DSG Union Perg), Mario Ebenhofer (ZMF, DSG Union Perg)
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