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St. Martin trennt sich von Wiesinger: Neuer Impuls im Abstiegskampf

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Nach der knappen Heimniederlage gegen Ostermiething am vergangenen Wochenende kommt es beim Tabellenschlusslicht aus St. Martin nun zu einem Wechsel auf der Trainerbank. Aufgrund der aktuellen Situation mit einer Punkteausbeute von vier Punkten aus zehn Partien entschied sich der Verein nun dazu, die Zusammenarbeit mit Trainer Peter Wiesinger nach anderthalb Jahren zu beenden und mit einem neuen Impuls in die verbleibenden Herbstspiele zu gehen. Bis zur Winterpause übernehmen Co-Trainer Jürgen Mairhofer und der sportliche Leiter Christoph Rudlstorfer interimistisch.


„Die Ergebnisse waren zuletzt einfach nicht gut genug“

„Fußball ist leider ein Ergebnissport und die Ergebnisse waren bei uns zuletzt einfach nicht gut genug“, erklärt Rudlstorfer die Entscheidung aus Sicht des Vereins. Während die Leistungen in den Heimspielen laut dem sportlichen Leiter durchaus in Ordnung gewesen seien, habe die Mannschaft auswärts bislang kaum etwas holen können. Nach der gemeinsamen Analyse im Vorstand sei man deshalb zum Entschluss gekommen, dass es eine Veränderung auf der Trainerbank brauche.

Gleichzeitig betont die Union St. Martin, dass die Trennung keineswegs ohne Wertschätzung für die geleistete Arbeit von Wiesinger erfolgt. „Wir möchten uns bei Trainer Peter Wiesinger sehr herzlich für die geleistete Arbeit in den letzten 1 1/2 Jahren bedanken und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute“, so Rudlstorfer. Nun gelte es, alle Kräfte zu mobilisieren, um im Herbst noch wichtige Punkte im Abstiegskampf zu sammeln.

Interimslösung bis zur Winterpause

Bis zum Ende der Hinrunde werden Rudlstorfer und Co-Trainer Jürgen Mairhofer gemeinsam die Mannschaft betreuen. Parallel dazu befindet sich der Verein bereits auf Trainersuche, wobei laut Rudlstorfer aktuell keine unmittelbare Dringlichkeit besteht. Bis Jänner soll dennoch ein neuer Cheftrainer gefunden werden, der anschließend die Aufgabe übernimmt, St. Martin zum Klassenerhalt zu führen.

Zunächst richtet sich der Fokus aber auf die verbleibenden Herbstspiele. „Wir wollen im Herbst noch die 10-Punkte-Marke knacken“, gibt Rudlstorfer die Marschroute vor. Konkret peilt der Verein noch sechs bis sieben Punkte an. Mit Ausnahme des Duells gegen Mondsee warten dabei vor allem Gegner aus der eigenen Tabellenregion, weshalb St. Martin die kommenden Partien unbedingt nutzen möchte, um sich eine bessere Ausgangslage zu verschaffen. „Damit wollen wir dem neuen Trainer eine gute Basis für den Klassenerhalt liefern“, so Rudlstorfer abschließend.