Die 12. Runde der LT1 OÖ-Liga steht an. Sie geht am kommenden Wochenende über die Bühne. Fünf Spiele steigen am Freitagabend, drei folgen am Samstag. Ligaportal.at nimmt die einzelnen Duelle vorab etwas genauer unter die Lupe.
Nach sechs Pleiten am Stück spielte die SPG Pregarten zuletzt Remis in Vöcklamarkt. Bitter: Das 2:2 kassierte man erst in der 93. Minute. Mit fünf Zählern steckt man weiterhin im Tabellenkeller fest. Mit 29 Gegentreffern stellt man die löchrigste Defensive der Liga. Nun geht es gegen den SV Gmundner Milch, der auf eigener Anlage ein ganz anderes Gesicht zeigt als in der Fremde. Alle 13 Punkte fuhr der Aufsteiger auf heimischem Rasen ein. Auswärts reichte es erst zu einem Tor. Mit dem ersten vollen Erfolg in der Fremde will man nun tiefer ins Ligamittelfeld vordringen.
Die SPG Edelweiss/Neue Heimat ist die formstärkste Mannschaft der Liga. Die jüngsten vier Spiele gewann man allesamt. Dabei schoss man insgesamt satte 16 Tore. Mit im Schnitt drei Treffern pro Partie stellt man die beste Offensive von allen Teams. Auf die Tabellenspitze fehlt nur noch ein Zähler. Stürmer Kenan Ramic ist der treffsicherste Akteur der Liga. Die Heimtabelle führt man an – mit dem Punktemaximum von 15 Zählern. Auch der ASK St. Valentin befindet sich in einer starken Verfassung. Der Liganeuling gewann zuletzt drei Mal en suite. Im Zwischenranking ist man bereits Sechster. Auswärts reichte es bislang zu fünf Punkten in fünf Matches.
Die SPG Weißkirchen/Allhaming gewann nur eines der vergangenen vier Spiele. Die Gesamtbilanz ist komplett ausgeglichen: 3 Siege, 5 Remis, 3 Niederlagen, Torverhältnis von 15:15. Auf eigenem Kunstrasen konnte man erst einen Dreier realisieren. Die Formkurve des SV Garsten zeigt nach unten. Zuletzt setzte es drei Pleiten am Stück. Dabei kassierte man insgesamt 13 Gegentreffer. Nur die SPG Pregarten musste insgesamt bislang mehr Gegentore schlucken. In der Fremde punktet man konstanter als auf eigener Anlage. Mit einem vollen Erfolg will man im Zwischenranking auf den direkten Kontrahenten aufschließen und gleichsam das unterste Tabellendrittel verlassen.
Der SV Friedburg 1960 ist weiterhin auf der Suche nach dem Flow. Seit nunmehr drei Matches wartet man auf einen vollen Erfolg. Der Rückstand auf die Tabellenspitze beträgt weiterhin vier Zähler. Auf eigenem Rasen ist man noch ungeschlagen. Der SV Grün-Weiß Micheldorf gewann drei der vergangenen vier Spiele. Mit dem 3:1-Erfolg gegen die SU St. Martin/M. zeigte man zuletzt eine tolle Reaktion auf die 0:3-Pleite in Andorf. Der Tabellenfünfte steht aktuell schon bei 19 Punkten. In der gesamten Vorsaison waren es ebenfalls 19 Zähler gewesen. In der Auswärtstabelle ist man Fünfter.
Die DSG Union Perg gewann nur eines der vergangenen vier Spiele. Zuletzt ist man auf Tabellenrang sieben abgerutscht. Mit neun Gegentreffern stellt man die zweitbeste Defensive der Liga. Auf eigener Anlage ist man noch ungeschlagen. Als einzige Mannschaft der Liga kassierte man zuhause noch kein Gegentor. Nach einer schwierigen Phase holte der UFC Ostermiething vier Punkte aus den vergangenen beiden Matches. Insgesamt hält man bei vier Saisonsiegen. Die Auswärtsbilanz ist ausgeglichen: 2 volle Erfolge, 1 Remis, 2 Niederlagen. Mit einem Dreier in Perg will man nun den Kontakt zum direkten Kontrahenten im Klassement herstellen.
Der Aufsteiger aus Andorf bleibt dran an der Tabellenspitze. Nach dem spektakulären 3:3 im Top-Spiel gegen den Leader aus Mondsee hat man weiterhin zwei Zähler Rückstand auf den Spitzenreiter. Die Offensive gehört zu den besten der Liga. Bislang kassierte man erst eine Saisonpleite. Auf eigener Anlage ist man noch ungeschlagen. Die Union Gschwandt befindet sich in der besten Phase des bisherigen Saisonverlaufs. Zuletzt konnte man zum ersten Mal zwei Siege in Folge einfahren. Sieben Zähler holte man aus den jüngsten drei Partien. Auswärts weist man einen besseren Punkteschnitt als auf eigener Anlage vor.
Beim SV Bad Ischl blieb zuletzt der Trainereffekt aus. Nach der Trennung von Robert Lenz setzte es unter Peter Halada eine 1:4-Derbypleite in Gschwandt. Es war die dritte Niederlage am Stück. Insgesamt setzte es schon sieben Pleiten in dieser Saison. Kein anderes Team holte auf eigener Anlage weniger Punkte. Die UVB Vöcklamarkt teilte zuletzt mit der SPG Pregarten im Kellerduell die Punkte (2:2). Ein Last-Minute-Tor verhinderte dabei, dass man auf den vorletzten Tabellenplatz abrutschte. In drei der vergangenen fünf Partien spielte man Remis. Die anderen beiden verlor man. Nur der Inhaber der roten Laterne aus St. Martin/M. trifft seltener. Auswärts reichte es bislang zu einem Zähler.
Erster gegen Letzter, beste Defensive gegen harmloseste Offensive – mehr Gegensatz geht kaum. Die Union Mondsee startet auch in die 12. Runde als Tabellenführer. Seit acht Matchtagen ist man ungeschlagen. Zuletzt schmolz der Vorsprung an der Spitze aber auf einen Zähler. Bislang kassierte man erst acht Gegentreffer. Nur die SPG Edelweiss/Neue Heimat präsentierte sich in der Offensive noch durchschlagskräftiger. Auch die Auswärtstabelle führt man an. Die SU St. Martin/M. kassierte zuletzt ausschließlich Pleiten. Nach der Trennung von Coach Peter Wiesinger zog man auch in Micheldorf den Kürzeren (1:3). Nur die SPG Pregarten kassierte bislang noch mehr Gegentreffer. Alle vier Punkte sammelte man auf eigener Anlage.