Spielberichte

Ried-Amateure erkämpfen sich nach Rückstand noch einen Punkt gegen Bad Leonfelden

Am heutigen Freitagabend mussten sich die SV Oberbank Ried Amateure  im Heimspiel gegen die SPG VORTUNA Bad Leonfelden/Schenkenfelden mit einem 1:1-Unentschieden begnügen. Die jungen Wikinger erwischten im Duell der zweiten Runde der Regionallige Nord zwar den besseren Start in die Partie, gerieten nach etwas mehr als 20 Minuten jedoch in Rückstand. Nach einer schwächeren Phase vor der Pause steigerte sich die Omic-Elf im zweiten Durchgang deutlich und belohnte sich mit dem verdienten Ausgleichstreffer.

Die Hausherren aus Ried fanden zunächst gut in die Begegnung und hätte sich früh mit einem Führungstreffer belohnen können. Stattdessen schlugen die Gäste in der 21. Minute zu durch Mario Kaiser, der die Bad Leonfeldner in Front brachte. Mit dem Führungstreffer gewann die Mannschaft aus dem Mühlviertel zunehmend an Sicherheit, während die Rieder etwas den Faden verloren. In der verbleibenden ersten Hälfte konnten die Hausherren nicht mehr an ihre gute Anfangsphase anknüpfen, weshalb Bad Leonfelden die knappe Führung schließlich auch verdient mit in die Kabine nahm.

Gschweidl belohnt dominante zweite Hälfte

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein gänzlich anderes Bild. Die Ried-Amateure übernahmen zunehmend die Kontrolle und drängten Bad Leonfelden tief in die eigene Hälfte. Die Gäste kamen offensiv kaum noch zur Entfaltung und verzeichneten im zweiten Durchgang nur noch eine nennenswerte Möglichkeit. Ried blieb hingegen spielbestimmend und arbeitete konsequent am Ausgleich, der in der 74. Minute schließlich fiel. Bernd Gschweidl sorgte mit seinem Treffer zum 1:1 für den verdienten Lohn einer starken zweiten Hälfte. In der Schlussphase wäre für die Hausherren mit etwas mehr Konsequenz im Abschluss sogar noch der Sieg möglich gewesen, am Ende blieb es jedoch bei der Punkteteilung.

Denis Omic, Trainer SV Oberbank Ried Amateure:

„Im Endeffekt haben wir einen guten Start ins Spiel erwischt und hätten eigentlich in Führung gehen müssen, bevor Bad Leonfelden den Treffer zum 1:0 erzielt hat. Mit der Führung wurde Bad Leonfelden besser, und wir sind nach dem Rückstand in der restlichen ersten Hälfte etwas eingeknickt. Daher war die Führung zur Pause auch verdient. In der zweiten Hälfte waren wir dann dominant, es war eigentlich ein Spiel auf ein Tor. Bad Leonfelden hatte nur eine Chance, wir waren spielbestimmend und haben uns den Ausgleichstreffer auch erarbeitet. Mit ein bisschen mehr Abgeklärtheit hätten wir das Spiel vielleicht noch entscheiden können. Ich bin dennoch stolz auf das Team, dass es sich so zurückgekämpft hat.“