Spielberichte

Später Nackenschlag für Saalfelden: St. Johann jubelt über knappen Heimsieg

Der TSV St. Johann konnte sich am gestrigen Freitagabend im Rahmen der 4. Runde der Regionalliga Nord mit einem hart erkämpften 2:1-Heimsieg gegen den FC Pinzgau Saalfelden durchsetzen. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte mit jeweils einem Treffer hatten die Pongauer nach dem Seitenwechsel leichte Vorteile. Als bereits vieles auf eine Punkteteilung hindeutete, schlug St. Johann in der 84. Minute noch einmal zu und fügte Saalfelden damit die vierte Niederlage zu.

Zwei Fußball im Zweikampf

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Dabei erwischten zunächst die Gäste den besseren Start. Saalfelden fand gut in die Begegnung und präsentierte sich in der Anfangsphase aufmerksam. Mit zunehmender Spieldauer gelang es St. Johann allerdings immer besser, das Kommando zu übernehmen und die Partie in die gewünschte Richtung zu lenken. Nach 14 Minuten folgte die Belohnung. Über die rechte Seite kombinierten sich die Hausherren nach vorne, ehe eine Hereingabe den Weg zu Arkadiusz Mazurek fand. Dieser vollendete zum 1:0 und brachte St. Johann mit einer sehenswert herausgespielten Aktion in Führung. Saalfelden ließ sich vom Rückstand allerdings nicht aus der Ruhe bringen. Die Pinzgauer hielten dagegen und arbeiteten am Ausgleich. Kurz vor der Pause wurden diese Bemühungen belohnt: Philipp Zehentmayr erzielte in der 44. Minute das 1:1 und sorgte mit einem schönen Treffer dafür, dass die Partie zur Halbzeit wieder völlig offen war.

Später Siegtreffer für die Hausherren

Nach Wiederbeginn hatte St. Johann leichte Vorteile. Die Hausherren investierten etwas mehr in die Offensive, ohne die kompakte Saalfeldener Defensive regelmäßig überwinden zu können. Die Gäste verteidigten konzentriert, hielten die Räume eng und ließen über weite Strecken nur wenig zu. So deutete in der Schlussphase vieles auf eine Punkteteilung hin. Doch dann genügte ein Moment der Unachtsamkeit: Nach einer eher zufällig entstandenen Aktion war Saalfelden defensiv nicht konsequent genug und St. Johann bestrafte dies eiskalt. Der erst neun Minuten zuvor eingewechselte Rinor Bytyqi erzielte in der 84. Minute dann das 2:1 zum Endstand, durch den die Pinzgauer nun auch ihr viertes Spiel in Serie verloren haben.

Thomas Eder, Trainer Saalfelden:

„Wir sind gut in die Partie gekommen, St. Johann ist dann im Laufe des Spiels besser geworden und das 1:0 war nach einer Flanke von der rechten Seite schön gemacht und zu diesem Zeitpunkt auch verdient. Vor der Halbzeit haben wir mit einem schönen Tor das 1:1 erzielt. In der zweiten Hälfte war St. Johann etwas überlegen und hatte leichte Vorteile, wir sind aber sehr kompakt gestanden und haben wenig zugelassen. Kurz vor Schluss ist dann aus einer Zufallsaktion das 1:2 entstanden, bei der wir nicht aufgepasst haben und von St. Johann bestraft wurden. Wir waren knapp an einem Punkt dran und hätten uns den auch verdient. Für uns ist es nach der vierten Niederlage momentan leider schwierig. Wir müssen jetzt den Kopf frei bekommen und wieder in die Spur finden.“