Spielberichte

Traumfreistoß beschert Gurten engen Auswärtssieg in Kuchl

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Die Union Raiffeisen Gurten konnte sich im gestrigen Aufeinandertreffen der 7. Runde der Regionalliga Nord mit einem knappen 1:0-Auswärtssieg beim SV Kuchl durchsetzen. Vor rund 400 Zuschauerinnen und Zuschauern entwickelte sich vor allem in der ersten Hälfte eine ausgeglichene Partie, in der beide Mannschaften zu guten Möglichkeiten kamen, bis Jakob Kreuzer mit seinem Freistoßtreffer den Unterschied ausmachte, der die Oberösterreicher auf die Siegerstraße brachte. In einer insgesamt umkämpften Begegnung verteidigten die Gurtener ihre knappe Führung mit viel Einsatz bis zum Schlusspfiff.

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Beide Teams begegneten sich auf der Anfangsphase auf Augenhöhe und boten den Zuseher:innen in Kuchl ein spannendes Duell auf hohem Niveau. Sowohl Kuchl als auch Gurten kamen zu gefährlichen Aktionen und hätten im ersten Durchgang durchaus in Führung gehen können. Die Gäste hielten gegen die Salzburger gut dagegen und blieben auch defensiv konzentriert. In der 30. Minute fiel schließlich der einzige Treffer des Tages: Jakob Kreuzer trat zu einem Freistoß an und zirkelte den Ball sehenswert ins Kreuzeck. Mit der knappen 1:0-Führung ging es anschließend in die Kabinen.

Gurten bringt knappen Vorsprung über die Zeit

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung umkämpft. Kuchl versuchte, mehr Druck auf die Gäste auszuüben, doch Gurten verteidigte mit viel Leidenschaft und konnte sich zudem auf einen starken Schlussmann verlassen. Auf der anderen Seite boten sich den Oberösterreichern selbst Möglichkeiten, die Partie früher zu entscheiden, allerdings fehlte bei den eigenen Chancen die nötige Konsequenz. Dadurch blieb es bis in die Schlussphase spannend. Kuchl warf noch einmal alles nach vorne, konnte den Ausgleich aber nicht mehr erzwingen. Gurten brachte den knappen Vorsprung über die Zeit und durfte sich damit über drei hart erarbeitete Auswärtspunkte freuen.

Sebastian Dietrich, sportlicher Leiter Union Raiffeisen Gurten:

„Das gestrige Spiel war ein Duell auf Augenhöhe und in der ersten Hälfte ein ständiges hin und her, in dem beide Mannschaften zu guten Chancen gekommen sind, weshalb ein Unentschieden sicher auch gerecht gewesen wäre. Unser Tor ist dann in der 30. Minute durch einen Traumfreistoß gefallen, der genau ins Kreuzeck gegangen ist. Danach war Kuchl am Drücker, aber wir haben gut dagegengehalten und konnten uns dabei auch auf unseren Torwart verlassen, der einen richtig starken Tag erwischt hat. Leider haben wir unsere eigenen Möglichkeiten nicht konsequent genug genutzt, aber durch unseren Einsatz und den Kampf haben wir uns den Sieg am Ende trotzdem verdient. Spielerisch war es sicher kein Feuerwerk, sondern eher ein klassischer Arbeitssieg, aber die drei Punkte nehmen wir natürlich sehr gerne mit.“