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Von Beginn an entwickelte sich eine umkämpfte Partie, in der beide Teams mit hohem Tempo agierten, gleichzeitig aber großen Wert auf eine stabile Defensive legten. Dadurch ergaben sich nur wenige Räume für gefährliche Angriffe, wobei Bad Schallerbach etwas mehr vom Spiel hatte und sich leichte Vorteile erarbeiten konnte. Kurz vor der Halbzeitpause sahen die Hausherren eine große Möglichkeit, doch ein aus ihrer Sicht klarer Elfmeterpfiff blieb aus. So ging es trotz der Bemühungen beider Mannschaften mit einem torlosen 0:0 in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Bad Schallerbach den Druck und kam zu einer guten Gelegenheit, bei der ein Abschluss am Pfosten landete. Kurz darauf profitierte die Heimmannschaft von einem Fehler des gegnerischen Torhüters, der den Ball leichtfertig hergab. Der daraus entstandene Treffer zählte jedoch wegen einer Abseitsstellung nicht. Seekirchen wurde seinerseits nach einem Freistoß gefährlich, blieb ansonsten aber weitgehend ohne zwingende Möglichkeiten. In der Schlussphase drängte Bad Schallerbach weiter auf den Führungstreffer, traf kurz vor dem Ende allerdings nur die Querlatte. Auch ein Freistoß in den letzten Minuten verfehlte das Ziel knapp.
„Es war ein Spiel mit viel Kampf und gutem Tempo, aber beide Mannschaften sind defensiv stabil gestanden und haben wenig zugelassen. Wir waren leicht überlegen und hatten kurz vor der Halbzeitpause einen klaren Elfmeter, der leider nicht gegeben wurde. In der zweiten Hälfte hatten wir einen Stangenschuss, und kurz danach hat der gegnerische Torhüter den Ball leichtfertig hergegeben. Wir haben daraus ein Tor erzielt, das aber wegen Abseits nicht gezählt hat. Seekirchen ist nach einem Freistoß gefährlich geworden, das war aus meiner Sicht die einzige große Chance der Gäste. Kurz vor Schluss haben wir dann noch die Querlatte getroffen und am Ende einen Freistoß knapp verfehlt. Wir haben unsere Chancen einfach nicht genutzt, deshalb ist die Punkteteilung letztlich gerecht. Uns fehlen Fröschl und Schröttner vorne sehr, weil beide mehrere Monate ausfallen werden. Die Mannschaft macht es insgesamt gut, aber im Angriff fehlt uns derzeit einfach etwas die Durchschlagskraft“, erklärte Bad-Schallerbach-Trainer Erich Renner.