Regionalliga Ost

Wiener Sport-Club stellt die Weichen neu: Seper folgt Rapp als Chefcoach

Beim Wiener Sport-Club steht nach dem Ende der Saison ein bedeutender personeller Wechsel auf der Trainerposition bevor. Nachdem die Zusammenarbeit mit Cheftrainer Stefan Rapp einvernehmlich beendet wurde, präsentierten die Hernalser mit Daniel Seper bereits seinen Nachfolger. Der ehemalige Sport-Club-Spieler kehrt damit in neuer Funktion an die Alszeile zurück und soll den Traditionsverein in eine erfolgreiche Zukunft führen.

Daniel Seper WSC

Trennung trotz erfüllter Zielvorgaben

Als Stefan Rapp während der Saison das Traineramt von Robert Weinstabl übernahm, befand sich der Wiener Sport-Club in einer schwierigen sportlichen Situation. Nach einem missglückten Saisonstart galt es zunächst, die Mannschaft zu stabilisieren und die wichtigsten Ziele zu erreichen.

Diese Aufgabe meisterte der Coach erfolgreich. Unter seiner Führung sicherten sich die Dornbacher nicht nur den Klassenerhalt in der Regionalliga Ost, sondern auch die Teilnahme am ÖFB-Cup. Nach intensiven Gesprächen entschieden sich beide Seiten nun dennoch dazu, den gemeinsamen Weg nach Saisonende zu beenden.

Sportlich Verantwortliche und Verein würdigten dabei insbesondere Rapps Professionalität und seinen Einsatz in einer herausfordernden Phase. Der Trainer habe die Mannschaft stabilisiert und maßgeblich dazu beigetragen, die Saisonziele trotz schwieriger Rahmenbedingungen zu erreichen.

Auch Rapp selbst blickt mit Dankbarkeit auf seine Zeit beim Wiener Sport-Club zurück. Besonders die Unterstützung innerhalb des Vereins sowie der Rückhalt durch die Fans seien für ihn prägend gewesen. Gleichzeitig zeigte er sich überzeugt, dass der Verein für die Zukunft gut aufgestellt sei.

Ehemaliger Spieler kehrt als Cheftrainer zurück

Die Nachfolgeregelung ließ nicht lange auf sich warten. Mit Daniel Seper präsentierte der Wiener Sport-Club einen Trainer, der den Verein bestens kennt und bereits als Spieler das schwarz-weiße Trikot getragen hat.

Der 39-Jährige kommt von Rapid Wien, wo er in den vergangenen sechs Jahren wertvolle Erfahrungen im Trainerbereich sammeln konnte. Dabei arbeitete Seper als Co-Trainer auf höchstem Niveau und war sowohl in nationalen Bewerben als auch auf internationaler Bühne tätig. Die Zusammenarbeit mit renommierten Trainern wie Dietmar Kühbauer, Peter Stöger oder Robert Klauß soll ihm nun bei seiner ersten Cheftrainerstation im Erwachsenenbereich zugutekommen.

Höhere Ansprüche für die kommende Saison

Beim Wiener Sport-Club verbindet man mit der Verpflichtung des neuen Trainers klare Erwartungen. Nach einer Saison, in der die Mannschaft erst in der zweiten Hälfte ihr Potenzial ausschöpfen konnte, soll künftig von Beginn an Konstanz einkehren. Die Vereinsführung hat das Ziel ausgegeben, sich dauerhaft in der Spitzengruppe der Regionalliga Ost zu etablieren und im Titelkampf eine gewichtige Rolle zu spielen.

Gleichzeitig befindet sich der Kader nach einigen Rücktritten und Abgängen verdienter Spieler in einem Umbruch. Mehrere Positionen sollen neu besetzt und die Mannschaft für die kommenden Aufgaben neu ausgerichtet werden.

Seper voller Vorfreude auf die Aufgabe

Für Daniel Seper bedeutet die Rückkehr nach Hernals eine Herzensangelegenheit. Der neue Cheftrainer erinnert sich gerne an seine Zeit als Spieler beim Wiener Sport-Club zurück und freut sich darauf, künftig von der Seitenlinie aus Verantwortung zu übernehmen.

Besonders das neue Stadion, das professionelle Umfeld und die Entwicklungsmöglichkeiten des Vereins hätten ihn schnell von dem Projekt überzeugt. Nun gilt es, die kurze Sommervorbereitung bestmöglich zu nutzen, um die Mannschaft auf die neue Spielzeit einzustimmen.

Sein Pflichtspieldebüt wird Seper bereits Ende Juli feiern. Dann startet der Wiener Sport-Club mit der ersten Runde des ÖFB-Cups offiziell in die Saison 2026/27. Mit einem neuen Trainer, einem teilweise neu formierten Kader und ambitionierten Zielen soll dabei der Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft gelegt werden.

 

Quelle/Foto: Wiener Sport-Club